Königswort gegeben hotte, in Znknuft mein Gold und Silberzn behalten und Encli, Gürge, das Eurige zn lassen."
„Das Geräth für den Herzog von Buckingham anlangend,geruhte Ew. Majestät zn befehlen, daß Nichts gespart werdensollte, und —"
„Was liegt daran, was ich wollte? Wenn ein weiser Mannmit Kindern und Narren zusammen ist, so macht er Streiche,wie sie. Ihr aber solltet mehr Verstand haben, als dem Kind-lein Karl und dem Steenie zn Willen zn sein. Sie sind imStande, noch den Boden der Zimmer mit Silber platten zulassen; ich wundere mich, daß sie es nicht schon gethan haben."
Der Goldschmied verbeugte sich und sprach kein Wort. Erkannte seinen Herrn zn wohl, als daß er sich anders, als durcheine kurze Hindeutung auf seinen Befehl hätte vertheidigen sollen.Jakob, bei welchem die Sparsamkeit nur eine vorübergehende Nei-gung in Folge augenblicklicher Gewissensbisse war, verlangte als-bald das erwähnte Geschirr zu sehen, und schickte Maxwell ab, cs zuholen. Mittlerweile fragte er den Goldschmied, wo er es her habe?
„Aus Italien, Ew. Majestät zn dienen," antwortete Heriot.
„Es hat doch Nichts an sich, was auf Papstthum hindeu-tet?" fragte der König mit größerem Ernste als bisher.
„Gewiß nicht," antwortete der Goldschmied. „Es wäre nichtklug von mir gehandelt, vor die Augen Ew. Majestät irgendEtwas zu bringen, was das Zeichen des Thieres an sich trägt."
„Ihr wäret ein dummes Thier, wenn Ihr es thätet," fuhrder König fort. „Es ist bekannt, daß ich in meiner Jugend mitDagon gerungen und ihn auf die Schwelle seines eignen Tempelsgestürzt habe; ein guter Beweis, daß ich einst, obwohl unver-dienter Weise, der Bertheidiger des Glaubens ") genannt werden
Titel, den Heinrich VIII. dnrch eine Schrift gegen Luther ovniPapste erwürben und auf seine Nachfolger vererbt hatte.