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12 (1851) Nigels Schicksale
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liche Arbeit handelte. Von Herzen war er fromm, nnd in seinenAenßerungen war er oft gottlos. Von Natur ans billig nndwohlwollend, gestattete er doch die Bosheiten und BedruckungenAnderer. Mit dem Gelde, welches er eigenhändig anszugebenhatte, knauserte er, aber er verschwendete maßlos dasjenige, waser nicht sah. Mit einem Worte, die guten Eigenschaften, welcheer in einzelnen Fällen an den Tag legte, waren nicht bleibend undumfassend genug, um sein Benehmen im Allgemeinen zu leiten,sondern gaben ihm blos Anspruch auf das ihm von Sully er-theilte Lob: daß er der weiseste Narr in der Christenheit sei.

Die Schicksale dieses Fürsten waren eben so sonderbar, wiesein Charakter. Er, der unfähigste der Stewarts, bestieg fried-lich den Thron eines Reiches, gegen welches seine Vorfahrennur mühsam ihren eignen Thron vertheidigt hatten. Und wäh-rend man erwartete, daß seine Regierung in Großbritanniendauernde Ruhe nnd inneren Frieden begründen werde, streutesie die Saat der Zwietracht aus, welche, wie die Zähne desfabelhaften Drachen, in einem blutigen Bürgerkriege anfging.

König Jakob begrüßte den Goldschmied mit dem Namenklingender Gürge (denn er gab Allen, mit denen er ans ver-trautem Fuße stand, Beinamen), nnd fragte ihn, was er wie-der für Schnurrpfeifereien bringe, um seinen natürlichen Herrnnm sein Silber zu prellen?

Gott behüte mich, allergnädigster Herr, daß ich solch einsträfliches Vorhaben hegen sollte," erwiderte der Bürger.Ickhabe blos ein Stück Geschirr gebracht, nm es Ew. Majestätzu zeigen, weil es zu schön gearbeitet ist, als daß ich es inandere Hände geben könnte, bevor ich Ew. Majestät Willens-meinung darüber erfahren habe."

Alle Wetter! laß sehen, Herivt. Aber, meiner Seele,Steenies Service war so unmenschlich theuer, daß ich fast mein