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tigkeir bei der Bürgerschaft zukam, und so, daß seine Nachtreterzu Fuße keine große Mühe hatten, Schritt mit ihm zu halten.
Am Tempelthore machte er wieder Halt, stieg ab und tratin eine der benachbarten kleinen Buden, welche Schreiber innehatten. Ein junger Mann mit glatten, in der Hohe des Ohr-läppchens abgcstntzten Haaren stand auf, machte eine demüthigeVerbeugung, einen breitgekrämpten Hut abnehmend, den erdurchaus nicht wieder anfsetzte, und antwortete ans des Gold-schmieds Frage: „Wie geht's, Andres?" mit großer Ehrerbie-tung: „Gut, durch Ew. Ehren gütige Unterstützung."
„Nehmt einen großen Bogen, schneidet eine nene Federmit spitzem Schnabel zu feinen Haarstrichen. Macht den Spaltnicht zu groß, — das ist eine verschwenderische Gewohnheitbei euch Leuten. Merkt, Andres, wer nicht ans Kleines achtet,bringt es zu nichts Großem. Ich habe einen gelehrten Manngekannt, der tausend Seiten mit einem einzigen Kiel schrieb')."
„O Herr!" sprach der junge Mensch, den Lehren des Gold-schmieds über Schreibervortheile mit einem Ausdruck der Ver-ehrung lauschend, „mit der Anweisung eines Mannes, wie Ew.Ehren, kann ein armer Mensch, wie ich, bald vorwärts kommen."
„Meine Anweisungen sind kurz und leicht zu befolgen," be-merkte der Goldschmied. „Seid ehrlich, fleißig, mäßig, undIhr werdet bald Wohlstand gewinnen. Hier, schreibt mir dieseBittschrift auf's Zierlichste ab; ich will darauf warten."
Ein biblischer Commentar von Gill, zwischen SO» und «00 ge-druckte Qunrtseiten stark, der also in der Handschrift wohl mehr alstausend Seiten einnahin, schließt mit folgenden Versen:
Mit einer Feder ist das Buch geschrieben,
Von einer grauen Gans den Kiel ich nahm,
Und eine Feder war er noch geblieben,
Als mit dem Werklein ich zu Ende kam,
Nigels Schicksale.
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