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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Gewiß, Meister Heriot," antwortete der Lehrbnrsche, anseine Mütze greifend.Ich habe nnr gemeint, Jungfrau Mar-garethe würde eine solche Einladung wohl nicht vergessen."

Freilich nicht," erwiderte Heriot;sie ist gehorsam gegenihren Pathen, obwohl ich sie zuweilen eine Flattermaus nenne. Und Horeb, Jan, du und dein Kamerad thatet wohl, euch miteuren Prügeln cinzufinden, um sie und euren Meister nachHause zu geleiten. Aber vergesst dann nicht, den Laden zuzu-schließen und den Hund loszumachen, und den Ausläufer vordem Laden warten zu lassen, bis ihr wieder zurückkommt. Ichwill zwei von meinen Jungen mit euch schicken, denn ichhöre, die jungen Studenten im Tempel treiben es wüsterals je."

Wir wollen ihre Degen mit unsern Knitteln schon in dieScheide treiben," erklärte Jan.Ihr braucht Euren Dienerndeshalb keine Mühe zu machen."

Im Nothfalle haben wir Schwerter, so gut wie die Temp-ler," bemerkte Tunstall.

Pfui, pfui!" rief der Bürger.Ein Lehrbnrsche mit einemSchwerte! Ich möchte ihn eben so gern im Federhnte sehen."

Jedenfalls" sagte Janwollen wir Waffen finden,wie sie für uns passen, um unfern Meister und seine Tochterzu vertheidigen, und sollen wir die Pflastersteine aufheben."

So spricht ein Londoner Lehrbnrsche kühn!" rief zufrie-den der Goldschmied.Und zu eurer Erheiterung, ihr Jun-gen, sollt ihr eine Flasche Wein aufs Wohlsein der Väterunserer Stadt ausstechen. Ich beobachte euch Beide; es wirdEtwas aus euch werden, ans Jedem in seiner Art. Behüt'Euch Gott, David. Vergesst nicht morgen Mittag."

So sprechend wandte er sein Manlthier wieder westwärts undritt durch Temple-Bar in anständigem Schritt, wie es seiner Wich-