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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Schloß Eures Kästchens ist nicht sonderlich; ich kann Euchwohlfeil eins verschaffen, das Tausende enthalten hat. Es ge-hörte dem alten Herrn Faitfnl Frngal; sein liederlicher Sohnhat die Schale verkauft, nachdem er den Kern verzehrt hatte.Solches Ende nimmt ein Vermögen in der Stadt."

Ich hoffe, das Enrigc wird ein besseres nehmen," bemerkteLord Nigel.

Ich hoffe es ebenfalls, edler Herr," erwiderte der Alte lä-chelnd, während ihm dabei die Thränen in den Angen standen.Es hat Gott gefallen, mich mit dem Verlust von zweiKindern heimzusnchen; und ein angenommenes Kind ist leider

Doch ich bin geduldig und dankbar, und dem Vermögen,welches Gott mir bescheert hat, soll cs nicht an Erben fehlen,so lange es noch Waisenknaben in der alten Rauchigen *) gibt.

Ich wünsche Euch guten Morgen, gnädiger Herr."

Ein Waise hat schon Ursache, Euch zn danken," sprachNigel, ihn zur Thür begleitend, wo der Bürger, ferneres Ge-leit ablehnend, schnell davvneilte.

Beim Herausgehen ans dem Hanse kam er durch den La-den. Frau Christie machte ihren Knicks, und er erkundigte sichhöflich nach ihrem Manne. Sic bedauerte, daß er abwesendsei unten in Dcptford, um ein Geschäft mit einem holländi-schen Schiffsherrn abznmachen.

Unser Geschäft," sprach sie,nöthigt ihn, viel außer demHause zu sein. Er muß jeder Theerjacke den gehorsamen Die-ner machen, die ein Pfund Werg braucht."

Jedes Geschäft erfordert, daß man ihm nachgeht," bemerkte-er Goldschmied.Empfehlt mich Eurem Manne; ich bin GeorgHeriot aus der Lombardstraße. Ich habe Geschäfte mit ihm ge-

'') Edinburgh.