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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
102
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Eigcnthum der Freiherrschast Glenvarloch von dem gefälligenDiener dem großen Herrn unter dem Scheine eines Verkaufsoder einer sonstigen Täuschung übertragen werden."

Ist so Etwas möglich?" rief Lord Nigel.Der Kanzlerweinte, als ich von ihm Abschied nahm, nannte mich seinenVetter, sogar seinen Sohn, gab mir Briefe mit und entschul-digte sich, obwohl ich ihn nicht um Geld ansprach, unnöthigerWeise, daß er mir es nicht anfdringc, vorwendend, daß seinRang und seine starke Familie ihn zu großem Aufwande-thigtcn. Nein, ich kann nicht glauben, daß ein Mann vonhohem Adel die Täuschung so weit treiben würde."

Ich bin allerdings nicht ans edlem Blut entsprossen," sprachder Bürger,allein ich bitte Euch, seht mein graues Haar an undbedenkt, was ich für Borthcil davon haben könnte, von großenHerren Ucbles zu reden in Dingen, welche mir gleichgültig seinkönnten, wenn sie nicht meinen Wvhlthätcr beträfen. Erwägt,ob Euch die Briefe des Kanzlers irgend Etwas genüht haben."

Durchaus nichts," antwortete Olifaunt.Schöne Worteund leeres Thun war ihr ganzes Ergebnis'. Ich habe schonvermnthet, daß es ihnen hier blos darum zu thun sei, michlosznwerdcn. Gestern noch, als ich davon sprach, in's Aus-land zu gehen, wollte mir Einer Geld anfdringen, damit esmir nicht an Mitteln fehle, mich zu verbannen."

Ganz recht," sprach Heriot,damit Ihr ja fvrtfliegt,möchten sie Euch Flügel leihen."

Ich gehe ans der Stelle zu ihm, und sage ihm die Mei-nung über seine Niederträchtigkeit!" fuhr der erzürnte jungeMann auf.

Erlaubt," fiel Heriot ein;das dürft Ihr nicht thun.Durch einen Streit würdet Ihr den zu Grunde richten, der Euchdiese Nachricht gegeben hat, und obwohl ich gern meinen halben