Druckschrift 
12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
98
Einzelbild herunterladen
 

Hin- und Herspringen des scheuen Viehes Hub' ich sie ihmwahrscheinlich beide zugleich in die Hand gedruckt, und viel-leicht lag meine oben. Und wenn dabei etwas Unrechtes war,so Hab' ich dafür allen Schrecken und alle Gefahr gehabt"

Und sollst auch dafür alle Prügel haben, du Lumpenhund!"fiel der Freiherr ein.Soll ich mich beschimpfen und entehrenlassen durch deine Unverschämtheit, die deine elenden Angele-genheiten mit den meinigen vermengt?"

Nein, nein, gnädiger Herr!" sprach der gutmüthige Bür-ger-Ich bin das Mittel gewesen, den Mißgriff des Burschenan's Licht zn bringen; »erstattet mir nun auch ein gutes Wortfür seine Knochen. Ihr habt Ursache, aufgebracht zn sein;allein ich glaube, er hat mehr aus Unverstand als aus Absichtgefehlt, und ich denke, er wird Euch in Zukunft um so besserdienen, wenn Ihr ihm diesen Fehler nachseht. Geh' fort,Bursche, ich will Frieden für dich machen."

Nein, nein," sprach Moniplies, fest stehen bleibend,wenner einen Jungen schlagen will, der ihm ans reiner Zuneigunggefolgt ist, denn von Lohn ist wenig die Rede gewesen vonSchottland an bis hieher, so laßt den gnädigen Herrn es thunund zusehen, was er für Ehre davon hat. Ich danke Euchzwar, Meister Georg, aber ich will lieber einen Schlag vonseinem Stock aushalten, als daß es heißen soll, ein Fremderhabe sich zwischen uns in's Mittel gelegt."

Fort!" rief sein Herr.Mache, daß du mir aus denAugen kommst."

Nun das ist bald gethan," brummte Moniplies, langsamsich entfernend.Ich bin nicht nngerufen gekommen und wäregern schon vor einer halben Stunde gegangen, wenn MeisterGeorg mich nicht zurückgehalten hätte, damit ich seine Fragenbeantwortete, die all den Lärm verursacht haben." Sb knurrend