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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Ach, lieber Herr, ja," antwortete Richard.Arme Leutehaben ihre Siffliken so gut wie die Großen."

Und was war wohl der Inhalt deiner ehrsamen Bittschrift?"fragte Meister Hcriot.Nein, um's Himmels willen, gnä-diger Herr, bewahret Eure Langmnth, sonst erfahren wir dieWahrheit in dieser sonderbaren Geschichte nicht. Herausalso, Alter, ich will dein Fürsprecher sein bei deinem Herrn-"

ES ist eine lange Geschichte aber das Ende davon ist,daß eS eine alte Rechnung ist aus der Vcrlassenschast meinesVaters, dem Ihre Majestät, des Königs Mutter, als sie aufdem Schloß wohnte, den Betrag für verschiedenes geliefertesFleisch schuldig geblieben ist. Ohne Zweifel wäre es schönvon Sr. Majestät, diese Rechnung zu bezahlen, und angenehmfür mich, den Betrag zu empfangen."

Was ist das für eine Unverschämtheit!" rief der Freiherr.

Jedes Wort so wahr, wie es nur je Johann Knox gespro-chen," antwortete Richard.Hier ist das Muster der Sifflik."

Meister Georg nahm ein zerknittertes Papier aus der Handdes Burschen und las murmelnd!Gehorsamst angezeigthm hm schuldig die Summe von fünfzehn Mark lautRechnung Zwölf Hammelsfüße für Gallert ein Lamm,auf Weihnachten einen in Fett gebratenen Kapaun für dasinnere Gemach, als mein gnädiger Herr von Bothwell mitIhr» Gnaden zu Nacht speisete." Edler Herr, ich glaube,Ihr dürft Euch kaum wundern, daß Se. Majestät dies Ge-such nicht zum besten anfnahm; und Meister Page, ich ver-muthe, daß Ihr Sorge getragen habt, Eure eigne Supplik eherzu übergeben, als die Eures Herrn."

Wahrhaftig nicht," antwortete Moniplies;ich wollte dieSchrift meines gnädigen Herrn zuerst überreichen, wie billig war.Allein bei dem Gesumme und Durcheinander und bei demNigelS Schicksale. I. 7