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gestern in Sr. Majestät Hände eine Bittschrift von Euremgnädigen Herrn übergeben?"
„Das ist nicht zn leugnen/' versetzte Moniplies; „es wa-ren zu Viele dabei, die es gesehen haben."
„UndJhr behauptet, Sc. Majestäthabe sie mitVerachtnng wcg-geworsen?" fragte der Bürger weiter. „Nehmt Euch in Acht; ichkann der Wahrheit ans den Grund kommen, und es wäre Euchbesser, bis an den Hals im Nvrloch, ans den Ihr so viel hal-tet, zn stecken, als eine Verlenmdnng anszusprechen, bei welcherSr. Majestät Name betheiligt ist."
„ES ist hier von keiner Verlenmdnng die Rede," antwor-tete Moniplies mit Festigkeit. „Se. Majestät hat sie von sichgeworfen, als hätt' er sich die Finger dran beschmutzt."
„Da hört Ihr es," sprach Nigel zn Heriot.
„Sachte!" cntgegnete der scharfsinnige Bürger. „DieserBursche trägt seinen halb schottischen halb französischen Namen")mit der That, er hat mehr Falten als ein Mantel.— Halt, Ge-sell;" (Richard brummte Etwas von seinem Frühstück undmachte Miene der Thür znzuschleichen.) „Beantworte mir nochdie weitere Frage: Als du deines Herrn Bittschrift dem Kö-nig übergabst, hast du da Nichts weiter mit überreicht?"
„Oh, was hätt' ich denn mitgeben sollen, Meister Georg?"
„Das will ich ebendnrchaus wissen," fuhr derJngnirent fort.
„Nun denn — ich darf wohl nicht sagen, das; ich vielleichtnicht gerade dem König eine ganz kleine Sifflik von mir selberzugleich mit der meines Herrn hätte in die Hand schiebe» sol-len — bloß um Sr. Majestät Mühe zn ersparen, und daß ersie beide ans ein Mal in Erwägung ziehen möchte."
„Eine Supplik von dir selber, du Tangenichts?" fuhr seinHerr auf.
Verdeutscht Mannigfalt, INonv, manch, viel, xlie Falte.