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in eine Klasse wirft. Halte mein Vater nicht mit Herz, Schwertund Hab und Gut zu ihm gehalten, so hätte er selber wohlnie den englischen Hof gesehen."
„Durch wen, edler Herr, ist diese Bittschrift überreichtworden," fragte Hcriot. „Denn die Unzufriedenheit mit demBoten erstreckt sied zuweilen ans die Botschaft."
„Durch meinen Diener," antwortete der Freiherr, „durchden Mann, den Ihr gesehen und dem Ihr, glaube ich, Güteerwiesen habt."
„Durch Euren Diener, edler Herr?" sprach der Bürger.„Er scheint mir ein gewürfelter Bursche zu sein. Er ist auchohne Zweifel treu; aber sicher-"
„Ist er kein geeigneter Bote an den König?" meint Ihr.„Ich denke es selber. Aber was konnte ich machen? JederVersuch, dem Könige meine Sache vvrznlegcn, war misilnngen.Meine Bittschriften waren nicht weiter gekommen, als in dieTaschen der Schreiber. Dieser Bursche behauptete, er habeeinen Freund in des Königs Hofhaltung, welcher ihn dem Kö-nige oorstellen wolle; also —"
„Ich verstehe," sagte Herivt. „Aber, edler Herr, warumhabt Ihr nicht, gestützt ans Euren Rang und ans Eure Geburt,Vortritt am Hof verlangt, was Euch nicht abgeschlagen wer-den konnte?"
Der junge Freiherr erröthete und warf einen Blick ansseine Kleidung, welche sehr schmucklos war und, obwohl in guterOrdnung, doch so anssah, als habe sie schon Dienste gethan.
„Ich weiß nicht," sprach er nach kurzer Zögerung, „warumich mich schämen sollte, die Wahrheit zu sagen. Ich hatte keinKleid, um am Hofe zu erscheinen. Ich will nun einmal keinen Auf-wand machen, den ich nicht bestreiten kann, und ich denke, Ihrwerdet mir nicht znmuthen, mich an das Thor des Schlosses zu