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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Herr,aber es ist so. Um kurz, diese Unterhaltung zu schlie-ßen: Se. Majestät hat geruht, mir diese Proclamation zuzu-sendcn als Bescheid auf eine ehrfurchtsvolle Supplik um Rück-zahlung bedeutender Anlehen, welche mein Vater in der größ-ten Noth des Königs dem Staate gemacht hat."

Unmöglich!" rief der Burger.Es ist schlechterdings un-möglich ! Könnte der König auch vergessen, was er Eures Va-ters Andenken schuldig ist, so wurde er doch nicht gewolltich möchte sagen, nicht gewagt haben, eine so schreiende Un-dankbarkeit an den Tag zu legen gegen das Andenken einesMannes, wie Euer Vater, der, obwohl leiblich todt, doch nochlange im Gedächtniß des schottischen Volkes leben wird."

Ich würde Eurer Meinung gewesen sein," erwiderte LordNigel in demselben Tone wie vorher;aber Thatsachen lassensich nicht bestreiten."

Was war der Inhalt dieser Bittschrift?" fragte Heriot,und durch wen wurde sie überreicht? Sie muß etwas Son-derbares enthalten haben, sonst"

Seht das Conccpt," antwortete der Lord, indem er esaus einem kleinen Koffer heransnahm.Der juristische Theilist von meinem Sachwalter in Schottland, einem geschicktenund verständige» Manne. Das Uebrige ist von mir, und ichdenke, mit gebührender Ehrerbietung und Bescheidenheit ge-schrieben."

Meister Heriot überblickte schnell die Schrift.Nichts,"sagte er,kann gemäßigter und achtungsvoller sein. Ist es mög-lich, daß derKönig diese Bitte mit Verachtung behandelt habe?"

Er hat sie ans das Pflaster geworfen," erwiderte der Herrvon Glenvarloch,und mir als Antwort diese Proclamationgeschickt, in welcher er mich mit Bettlern ans Schottland,die seinen Hof in den Angen der stolzen Engländer verunehren,