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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
92
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Weise vorznbringen wisse. Endlich sagte er mit zweifelndemLächeln:Ihr könnt von Glück sagen, Edler Herr, daß EuerGeschäft am Hofe so schnell abgethan ist. Eure gesprächigeWirthin sagt mir, daß Ihr erst vierzehn Tage in der Stadtseid. Es dauert gewöhnlich Monate und Jahre, bis der Hofund Einer, der dort Etwas zu suchen hat, von einanderkommen."

Mein Geschäft ist summarisch abgethan worden," erwi-derte Lord Nigel mit einer Kürze, welche bezweckte, weitereErörterung abznschneiden.

Meister Herivt blieb sitzen, und der Ausdruck von Herzlich-keit, welcher sich mit seinem ehrwürdigen Ansehn vereinigte,machte es dem Lord unmöglich, das Verlangen, daß er sichentfernen möge, entschiedener anszusprechen.

Ew. Herrlichkeit," nahm der Bürger wieder das Wort,hat noch nicht Zeit gehabt, die Belnstignngsörter, die Schau-spielhäuser und ähnliche für die Jugend anziehende Plätze zubesuchen. Aber ich sehe in Ew. Herrlichkeit Hand einen derneuesten Komödienzettel. Dürft' ich fragen, von welchem Stück?'

O, ein bekanntes Stück," antwortete Nigel, die Procla-mation, welche er bisher zwischen den Fingern gerollt hatte,ungeduldig zu Boden werfend,ein vortreffliches und wohl-bekanntes Stück: Neue Art, alte Schulden zu be-zahlen."

Meister Heriot bückte sich und sprach:O, mein alter Be-kannter, Philipp Massinger." Als er aber das Papier aufge-macht und den Inhalt gesehen hatte, blickte er den Freiherrnmit Erstaunen an und sprach:Ich hoffe, Ew. Herrlichkeitwird nicht glauben, daß dies Verbot sich aus Eure Personnnd ans Eure Ansprüche bezieht."

Ich hätte es selbst nicht gedacht," antwortete der junge