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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Abermals trat ein Augenblick des Schweigens ein, unddann erwiderte der junge Glenvarloch immer noch in zurück-haltender Weise:Man sagt, ich sehe meinem Vater ähnlich,und ich bin erfreut, Jemanden zu finden, der sein Andenkenhochachtet. Aber das Geschäft, welches mich hiehcr geführthat, ist dringend und nicht öffentlich, und"

Ich verstehe den Wink, edler Herr/' unterbrach MeisterGeorg,und ich möchte nicht den Vorwurf verdienen, Euchlange von Euren Geschäften oder von angenehmerer Unterhal-tung abzulenkcn. Was ich zu sagen habe, ist fast weiter Nichts,als daß ich Georg Heriot bi», den Euer trefflicher Vater vormehr als zwanzig Jahren in den Dienst der königlichen Fa-milie von Schottland eingeführt und mit Wärme empfohlenhat, und daß ich, nachdem ich durch einen Enrek Diener dieAnwesenheit Ew. Herrlichkeit in wichtigen Geschäften dahiererfahren habe, es für eine angenehme Pflicht halte, dem Sohnemeines verehrten Gönners meine Aufwartung zu machen und,da ich am Hofe sowohl, wie in der Stadt nicht unbekanntbin, ihm diejenigen Dienste anzubieten, zu denen mein Einflußund meine Erfahrung mich befähigt."

Ich bezweifle weder den einen noch die andere, MeisterHeriot," versetzte der Freiherr,und ich danke Euch herzlichfür den guten Willen, mit welchem Ihr dieselben zur Verfü-gung eines Unbekannten stellt. Allein mein Geschäft am Hofeist beendigt, und ich gedenke, London und das Reich zu ver-lassen, um ins Ausland zu reisen und Kriegsdienste zu neh-men. Ich muß hinznfügcn, daß die Schnelligkeit meiner Ab-reise mir wenig Zeit zur Verfügung läßt."

Meister Heriot beachtete den Wink nicht, sondern bliebsitzen, jedoch mit einer Miene der Verlegenheit, als habe erEtwas auf dem Herzen, welches er nicht auf eine eindringliche