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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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gute Dienste geleistet hat. Denn was ich sonst in dieser ver-fluchten Stadt gegessen habe, war immer versalzen durch denGedanken, daß es Geld koste. Am Hofe gab es freilich nurRindsknochen und fetten Haferbrei; doch Ew. Gestrengen wis-sen ja, Königs Spreu ist besser als anderer Leute Korn, undjedenfalls kostete es Nichts. Aber ich sehe, Ew. Gestrengenwerden ungeduldig."

Keineswegs, Richard," sagte der junge Freiherr mit derMiene der Ergebung, denn er wüßte, alles Treiben konnteseinen Diener nicht zur Beschleunigung seines Schrittes be-wegen.Du hast genug bei der Botschaft erduldet, um einRecht zu haben, in deiner Weise Bericht von ihr zu erstatten.Nur laß mich den Namen des Freundes wissen, der dich beimKönig einführcn sollte. Du thatest sehr geheimnißvoll, als dudich anheischig machtest, durch seine Vermittlung die Supplikdem König selber in die Hände zu bringen, denn die früherabgeschickten sind höchst wahrscheinlich nicht weiter als in dieHände seines Geheimschreibens gekommen."

Edler Herr," antwortete Richard,ich habe Euch Anfangsseinen Namen nicht genannt, weil ich dachte, Ihr würdet esfür einen Schimpf halten, daß Seinesgleichen in Ew. Herr-lichkeit Geschäften zu thnn haben sollten. Aber mancher Mannkommt am Hofe durch schlechtere Gehülfen vorwärts. Es warLorenz Linklater, ein Küchengehülfe, der vor langer Zeit beimeinem Vater Lehrbursche gewesen ist."

Ein Küchengehülfe ein Spüljnnge!" rief Lord Nigel,nnmnthig im Zimmer auf- und abgehend.

Aber bedenkt," erwiderte Richard mit großer Ruhe,daßalle Eure großen Freunde znrückstandcn und sich fürchteten, Euchzu kennen und ein gutes Wort für Euch einzulegen. Und dann,obwohl ich dem Lorenz eine höhere Stelle wünsche um Ew.

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