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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
82
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alle Glieder lahm werden sollten. Todtc mögen dort ganzgesnnd schlafen, aber der Tenfel hole es für Andere."

Und was ist weiter mit dir geworden?" fragte sein Herr.

Ich machte mich nnter einen Ueberhang, wie sie cs nennen,das sind Bretter, die oben an ihren Läden vorspringen, undschlief darunter so gesnnd, wie in einem Schlosse. Freilich wurdeich zuweilen gestört durch Gaffenläuferinnen und großmäuligePrahler; allein da sie sahen, daß bei mir höchstens ein Hieb miteinem Schwerte zu holen war, sagten sie mir als einem Bettel-schotten gute Nacht, und mir war cs ganz recht, so wohlfeilen Kaufsvon ihnen loszukommen. Den Morgen tappte ich dann hieher,aber cs war ein schweres Stück Arbeit, den Weg zu finden,denn ich war ostwärts gekommen bis zu dem Platze, den sieMessend nennen, obwohl er mehr als Sechsmeilend ist."

Gut, Richard," sprach Nigel,es ist mir lieb, daß Allesein so gutes Ende genommen hat. Hole dir Etwas zu essen.Du wirst es brauchen können."

Gewiß," erwiderte Mvniplics;aber mit Ew. Herrlich-keit Verlaub --"

Laß die Herrlichkeit jetzt bei Seite, wie ich dir schon oftgesagt habe," unterbrach Nigel.

Ich wollte," antwortete Richard,ich könnte vergessen,daß Ew. Gestrengen ein großer Herr sind, aber dann müßte ichauch vergessen, daß ich eines großen Herrn Diener bin, und dasist nicht so leicht. Nun' also" fuhr er fort, indem er seine Be-schreibung mit den gleich einer Vogelkralle gekrümmten vorderenFingern und dem Daumen seiner rechten Hand verdeutlichteich ging an den Hof, und mein Freund, der mir Se. Majestät zuzeigen versprach, hielt sein Wort und brachte mich in die HinterenSpeisekammern, und da bekam ich das beste Frühstück, wasich seit unserer Ankunft genossen habe, und was mir den Tag über