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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
80
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auf der Treppe und dann das Eintreten des Abgesandten indas Zimmer der Ungewißheit ein Ende machte. Frau Leuchenwünschte ihm zu seiner Rückkehr Glück, unterließ nicht, sichselber vb ihrer Voraussicht zu loben, und bequcmte sich endlich,das Zimmer zu verlassen. Ihre Neugier wurde durch ein na-türliches Anstandsgefühl bekämpft, mehr aber noch wurde siezum Rückzuge bestimmt durch die Erwägung, daß RichardMoniplies nicht anfangen würde, zu erzähle», so lange sie indem Zimmer wäre. Sie rechnete aber darauf, daß es ihrerGeschicklichkeit später gelingen würde, dem Einen oder demAndern der jungen Leute das Geheimniß abzulocken.

Nun, in Gottes Namen, wie steht's?" fragte Nigel Oli-faunt.Wo bist du gewesen? was hast dn getrieben? du siehstja blaß aus wie der Tod. Du hast Blut an der Hand, nnddeine Kleider sind zerrissen. Wo bist du in eine Scheuer ein-gebrochcn? Du hast dich benebelt, Richard, und gerauft."

Gerauft habe ich ein wenig," erwiderte Richard;abersich zu benebeln, das ist ein Kunststück in dieser Stadt, wen»man kein Geld hat. Von Einbruch ist auch keine Rede; nur meinSchädel hat einen Bruch davon getragen. Er ist nicht von Eisen,und meine Kleider sind nicht von Stahlringen gewebt. Ein Prü-gel hat den einen und ein Ruck die andern beschädigt. Einige un-gezogene Bengel haben meiner Heimath gespottet, aber ich habeden Weg von ihnen gesäubert. Aber der ganze Schwarm wurdemir endlich zu viel, und da bekam ich einen Puffanf's Dach, undsie schleppten mich ohne mein Wissen in eine Bude an der Tempel-pforte, wo Brummkreisel und Drchdichum verkauft werden, mitdenen die Zeit gemessen wird, wie man ein Tartangewebemißt, und dann schlugen sie mir eine Ader, ich mochte wollenoder nicht, und waren ziemlich artig gegen mich, besonders einalter Landsmann, von welchem später ein Mehres."