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darum seiner gntmüthigen Wirthin seufzend, er bezweifle selbst,ob der König die Zuschrift nur eines Blickes würdigen, ge-schweige daß er sie sofort in Betracht ziehen werde.
„Pfui, wer möchte so kleinmüthig sein!" versetzte die guteFrau. „Warum sollte er nicht soviel für uns thnn, wie unseregnädige Königin Elisabeth. Die Leute streiten über König undKönigin; aber ich glaube, ein König paßt besser für uns Eng-länder, und dieser gute Herr fährt so oft hinunter nach Green-wich, und beschäftigt so viele Fährleute und Schiffer aller Art,und schenkt seine Gnade dem Wasserdichter Hans Taylor, dereinen Rädernachen hat. Und er hat eine hübsche Hofhaltungzu Whitehall an dem Flusse eingerichtet, und sintemal derKönig die Themse so sehr liebt, so wüßte ich nicht, warumnicht alle seine Unterthanen und vorab Ew. Gestrengen vonihm Gerechtigkeit erlangen sollten."
„Gut, gut, liebe Frau, wir wollen das Beste hoffen. Aberich muß meinen Mantel und Degen nehmen, und Euren Ehc-herrn bitten, mir den Weg zu einem Richter zu zeigen."
„O das kann ich ebenso gut," sagte das dienstfertige Weib.„Mein Mann ist seiner Lebtage langsam im Reden gewesen,wiewohl ich ihm lassen muß, daß er ein liebreicher Ehemannist und so gut in der Welt fortkommt, wie irgend Einer zwi-schen uns und dem ober» Ende der Gasse. Also da ist derdienstthnende Aldermann, der immer in der Gnildhall sitzt,nahe bei der Paulskirche, der bringt Alles in Ordnung, wassich mit Weisheit ändern läßt; im klebrigen muß man Geduldhaben. Aber ich wollte, ich hätte so gewiß vierzig Pfund, alsder junge Mensch wohlbehalten zurückkvmmen wird."
Olifaunt bezweifelte sehr, was das gute Weib so fest be-hauptete, warfseinen Mantel auf die eine Schulter und wollteeben sein Rappier nmschnalle», als erst die Stimme Richards