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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Beiläufig mag bemerkt werden, daß Frau Lenchens gewöhn-liche Weise zu trösten darin bestand, das Dasein eines Grundeszu Kummer in Abrede zn stellen. Sie soll dies so weit getriebenhaben, daß sie eine Nachbarin, deren Mann gestorben war, mit derVersicherung tröstete, der Verstorbene werde sich am andern Tagebesser befinden- Im vorliegenden Falle leugnete sie frischweg,daß Richard schon zwanzig Stunden abwesend sei, und denUmstand anlangend, daß Leute in den Straßen von Londontodtgeschlagcn würden, gab sie zwar zn, daß vorige Woche zweiMänner im Graben des Towers gefunden worden seien, aberdas sei am östlichen Ende der Stadt, und dem andern armenManne, dem auf dem Felde der Hals abgeschnitten wordenwäre, sei dies in der Nähe von Jslington begegnet, und Der, wel-chen ein junger Templer bei der S. Clemcnskirche am Strandeim Rausche erstochen habe, sei ein Irländer gewesen. LauterBeweise, daß keiner dieser Fälle auf Richard passe, der einSchotte sei und sich auf dem Rückwege von Westminster befinde»

Ich finde," erwiderte Olifaunt,mehr Beruhigung in demGedanken, daß der Jnnge kein Händelsnchcr ist, und sich nurim äußersten Nothfalle in einen Streit cinläßt, und daß erNichts bei sich hat, was für irgend Jemand anders, als fürmich, von Werth sein kann."

Ew. Gestrengen haben Recht," versetzte die unerschöpflicheWirthin, welche sich mit dem Aufräumen nicht sehr beeilte, umlänger schwatzen zn können.Ich bin gut dafür, Meister Mo-niplies ist kein Lärmer und Streiter, denn wenn er dergleichenliebte, so würde er sich mit dem jungen Volke hier in der Nachbar-schaft hernmtreiben. Allein er denkt nicht daran. Neulich sagte ichihm, er möchte zn meiner Gevatterin Trinkwasser gehen, um einGlas Anis und einen Bissen holländischen Käse zu sich zu nehmen sie war mit Zwillingen niedergekommen, wie ich Euch gesagt