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dnrchdüftct und ihren wohlgescheuerten Fußboden mit Tabak be-sudelt fand, der trotz König Jakobs Widerdampf damals in Ge-brauch kann Im Gegensätze zu der Weise dieser Leute, welche de»Geruch des Ladens auch in die Wohnzimmer brachten, vertrugensich die Gewohnheiten des Herrn Olifannt mit strenger Reinlich-keit und Regelmäßigkeit. Sein Benehmen gegen die Wirthslente,obwohl nngeziert und offen, hatte doch so viel Hofmänniscbes undAdeliges an sich, daß cs einen starken Gegensatz zu dem lärmendenWesen, den rohen Scherzen und der tobenden Ungeduld der See-leute bildete. Ueberdem bemerkte Frau Leuchen, daß ihr Micths-mann trübsinnig war, trotz seinen Bemühungen, heiter und zu-frieden zu scheinen. Kurz, sie empfand, ohne sich genau über ihrGefühl Rechenschaft geben zu können, diejenige Thcilnahme fürihn, welche ein gewisserloser junger Mann leicht zum Nachtheildes mindestens zwanzig Jahre älteren ehrlichen Hans zu mißbrau-chen hätte versucht werden können. Olifannt aber hatte nichtnur andere Dinge zu denken, sondern er würde auch ein sol-ches Thun als eine schändliche Verletzung des Gastrechtes an-gesehen haben, denn sein Vater hatte ihn in den strengen Grund-sätzen seinerNationalkirche und der wahren Ehre erzogen. Die sei-nen Landsleuten anklebende Schwäche, sich übermäßig viel auf ihreGeburt cinzubilden, und den Werth und die Bedeutsamkeit Ande-rer nach der Zahl und dem Rufe ihrer Ahnen zu bemessen,war ihm nicht fremd, allein sein Adelstolz wurde durch seinen ge-sunden Sin» niedergchalten und durch seine Höflichkeit verborgen.
Nigel Olifannt, oder vielmehr Lord Glenvarloch, befandsich, wie bemerkt, in großer Verlegenheit wegen des Schicksalsseines treuen und einzige» Dieners Richard Moniplies, den eram vorigen Morgen in der Frühe an den Hof zu Westminstergeschickt hatte. Der Leser kennt bereits das Abenteuer, welchesRichard am vorigen Abend gehabt hatte, und weiß in dieser