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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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am Ende eines der engen Gäßchen, welche bis 1666 , wo dieserStadttheil durch den großen Brand verzehrt wurde, ein son-derbares Labyrinth von schmalen, finsteren, feuchten, ungesundenWegen zwischen entsprechenden Häusern bildeten, ein Laby-rinth, in welchem stets an einer oder der andern Stelle die Pest zufinden war, wie heutzutage in den finstern Winkeln Constantino-pcls. Christic's Hans hatte aber die Aussicht auf den Fluß, mithinden Vvrtheil frischer Luft, die freilich einigermaßen mit den Duf-ten seiner Maaren, mit dem Geruch von Pech und von dembei der Ebbe zurückgelaffenen Schlamm geschwängert war.

Ausgenommen daß seine Wohnung nicht mit der Fluth flottward und mit der Ebbe ans dein Trockenen sitzen blieb, befandsich der junge Freiherr ziemlich eben so behaglich gebettet wieauf der kleinen Brigg von der langen Stadt Kirkaldy in Fife, aufwelcher er die Fahrt nach London gemacht hatte. Ucbrigens er-wies ihm sein ehrlicher Hauswirts) Christie alle crsinnliche Auf-merksamkeit, denn Richard Mvniplies hatte nicht für nöthiggehalten, seines Herrn Jneognito so sorgfältig zu bewahren, daßder Schiffkrämer nicht hinter seinem Gaste etwas Höheres hättesuchen sollen, als woranfsein Acnßeres zu schließen erlaubte. FranLenchen, seine Ehehälfte, ein rundes, munteres, lachlustiges Weibmit schwarzen Augen, enganliegendem Mieder, grüner Schürze,und rothem mit schmaler Silberschnur eingefaßtem Rocke, der klüg-lich so kurz gemacht war, daß er eine kurze Ferse und feineKnöchelüber den wohlgewichsten Schuhen zeigte, Frau Lenchen fühltenatürlich große Theilnahme für einen jungen Mann, der nichtnur hübsch, gntmüthig und genügsam war, sondern auch sei-nem Range und seinen Manieren nach augenscheinlich höherstand, als die Schiffer oder wie sie sich selbst nannten Kapitänevon Handelsschiffen, welche sich gewöhnlich bei ihr cinmiethe-ten und nach deren Abgang flc ihre Vorhänge sicher mitBranntwein