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,,Jch habe seinen Vater gesehen mit vier Edelleuten undzehn Lakaien hinter sich, die alle von Sammt und Gold starr-ten," sprach Meister Georg. „Es ist eine veränderliche Welthienieden, aber dort oben ist eine bessere. — Das gute alteHaus Glenvarloch! Es hat fünfhundert Jahre lang zu Königund Vaterland gehalten."'
„Ihr könnt sagen tausend," bemerkte der Diener.
„Ich sage, was ich weiß, und kein Wort mehr," versetzteder Bürger. — „Ihr scheint Euch wieder erholt zu haben.Könnt Ihr gehen?"
„Ganz gut," antwortete Richard. „Es war nur eine ge-ringe Betäubung. Ich bin an der Wcstpforte aufgewachsen,und mein Hirnkasten verträgt einen Schlag, der einen Gaulniederwerfen könnte."
„Wo wohnt Euer Herr?"
„Wir haben uns eingenistet" — antwortete der Schotte —„in einem Hänschen an einer Ecke von einem der krummenGäßchen, die nach dem Wasser auslaufen, bei einem Schiff-krämer, wie sie es nennen. Sein Vater war von Dundee.Ich weiß nicht den Namen des Gäßchens, aber es geht geradeauf die große Kirche dort. Ew. Gestrengen wollen bemerken,daß wir hier nur unfern einfachen Familiennamen Nigel Oli-faunt führen, weil wir uns hier für jetzt zurückgezogen halten;in Schottland aber heißen wir der Lord Nigel."
„Es ist wohlgcthan von Eurem Herrn," entgegnete derBürger. „Ich will Eure Wohnung ausfindig machen, obwohlEure Anweisung nicht eben sehr deutlich ist." Unter diesenWorten schob er ihm ein Goldstück in die Hand und hieß ihn sodannnach Hause eilen und sich in weiter keine Händel mehr einlasse».
„DaS will ich," sprach Richard mit wichtigem Blick, „dennich habe einen Auftrag auszurichten. Also wünsche ich Euch
NigelS Schicksale. I. 5