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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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wußte, bemerkte er, auf jeden Fall würde dies das Gehirn odercerebrum erleichtern, falls eine Neigung zur Ablagerung von ex-travaflrtem Blute sei, welches als ein Druck auf dieses empfindlicheOrgan wirken würde. Glücklicher Weise war er im Stande, dieOperation vorzunehmen. Jan Vincent (dem solche Fälle nichtsNeues waren) half tapfer mit kaltem Wasser und etwas Essig inder kunstgerechten Weise der heutigen Flaschenhalter Lei Fanst-kämpfen. Bald richtete sich der Ohnmächtige in dem Sessel ans,hüllte sich dicht in seinen Mantel und begann um sich her zublicken, wie Einer, der sich bemüht zur Besinnung zu kommen.

Es wäre besser, er läge auf dem Bette in dem Hinter-stübchen," bemerkte Meister Georg, der mit der Einrichtungdes Hauses genau bekannt zu sein schien.

Ich trete ihm willig meinen Antheil an dem Rvllbette ab,"sprach Jan;ich kann unter dem Ladentische schlafen."

Das kann ich ebenfalls," sagte Tnnstall;der arme Kerlmag die Nacht über das Bett für sich allein haben."

Schlaf," bemerkte der Apotheker,dient nach Galeni Mei-nung zur Stärkung und ist gut wider das Fieber. Der na-türlichste Schlaf ist in einem Rvllbette."

Wenn kein besseres zu haben ist," fügte Meister Georghinzu.Aber das sind zwei brave Jungen, daß sie so willig ihrBett hergeben. Kommt, nehmt ihm den Mantel ab und legt ihnauf das Bett. Ich will nach vr. Irving, des Königs Wundarzt,schicken. Er wohnt nicht weit von hier. Dies soll mein Theilan dem Samaritergeschäft sein, Nachbar Ramsay."

Wenn Ihr beliebt, weitere Hülfe holen zu lassen," bemerkteder Apotheker,so habe ich Nichts dawider, mit vr. Irving zuconsultiren oder mit einem andern geschickten Mediciner, so wieauch fernerweit die nöthigen Medicamente zu liefern. Indessen,was auch vr. Irving, der meines Wissens zu Edinburgh pro-