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12 (1851) Nigels Schicksale
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finsteren Blick zu, und schien seinen Stock in drohender Weisezu fassen.Kaust Arznei," fuhr der kecke Vincent fort,wennIhr weder Zeit noch Licht kaufen wollt, Arznei für einstolzes Herz; dort drüben ist eine Apotheke."

Der Novize Galens, welcher in platter Mühe nnd leinenenUeberärmeln mit einer hölzernen Mörserkeule an der Thüreseines Herrn stand, fing den Ball aus, den Jan ihm zuwarf,und rief:Was sucht Ihr, Herr? Kaust eine ausbündige Ca-ledonische Salbe, klos sulpliuris cum but;ro gusutum suNcit"*).

Zu gebrauchen nach einer gelinden Einreibung mit einemenglischen eichenen Handtuch," fügte Vincent hinzu.

Der gute Schotte bot dem Spiele dieses kleinen Geschützesvon Stadtwitz ein bequemes Ziel, indem er Halt machte undgrimmig erst den einen, dann den andern Angreifer anblickte,als drohe er mit einer gebührenden Erwiderung oder mit ge-waltthätiger Rache. Aber Phlegma oder Klugheit trug überseinen Unwillen den Sieg davon. Er schüttelte den Kopf, alsverachte er die Neckerei, und schritt stolz weiter in der Flcet-straße, verfolgt von dem wiehernden Gelachter seiner Quälgeister.

Der Schotte ficht nicht, bis er sein eignes Blut sieht,"bemerkte Tunstall, der als Nordengländer mit allen Sprich-wörtern in Betreff seiner nördlichen Nachbarn bekannt war.

Ich weiß nicht," sagte Jcnkin,der Kerl sieht gefährlichans. Gib Acht, ob er nickt Einem Eins überhaut, noch eheer viel weiter gegangen ist, horch! horch! es geht los."

Wirklich erscholl der bekannte Ruf:Lehrbnrschen! Lehr-burschen! Prügel! Prügel!" in der Fleetstraße. Jan ergriffseine Waffe, welche unter dem Ladentische bereit lag, rief Tun-stall zu, er solle seinen Hut nehmen und mit laufen, sprang

Schwefclblüthe mit Butter soviel als genug ist.Nigels Schicksale. I.

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