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was Handfertigkeit hieß, und noch weit mehr in Gewandtheitbei den Ladengeschäften. Dennoch sagte David Ramsay, wennVincent ein Ding besser zn machen wisse, so verstehe sich Tnnstallbesser ans die Regeln, wonach, nnd ans die Gründe, warum eszu machen sei; und er bemerkte Letzterem, er sei ein viel zn guterKritiker, um sich mit praktischer Mittelmäßigkeit zu begnügen.
Tnnstall war eben so blöde als lernbegierig, und obwohl höf-lich und verbindlich, schien er sich doch im Laden nie an seinemPlatze zn fühlen. Sein Wuchs war hoch nnd regelmäßig, seinHaar schön, seine Glieder wohlgcbildet, seine Gesichtszüge hübsch,seine Augen hellblau und wohlgeschlipt, seine Nase griechisch.Seine Miene drückte Gutmüthigkeit und Verstand aus, aberzugleich eine seinen Jahren ganz unangemessene Ernsthaftigkeit,welche an Niedergeschlagenheit grenzte. Er stand auf dem bestenFuße mit seinem Kameraden und hals ihm treulich, so oft der-selbe in eins der Scharmützel verwickelt war, welche, wie be-merkt, damals oft die Stadt London beunruhigten. Allein ob-wohl man wußte, daß er den Qnarterstab (die Waffe der Nord-länder) vortrefflich zn führen verstand, und daß es ihm nichtan Kraft und Gelenkigkeit fehlte, so schien es doch immer, alsmische er sich nur nothgedrungen in solche Raufereien. Darumund weil er auch bei den Belustigungen keine große Aufgeweckt-heit zeigte, stand er in der Meinung der jungen Leute des Quar-tiers viel tiefer, als sein lebenslustiger Freund Jin Bin. Ja,wäre Vincent nicht sein Fürsprecher gewesen, so würde Tunstallvielleicht ganz aus der Gesellschaft seiner Standes- und Alters-genossen ausgeschlossen worden sein. Sie nannten ihn spott-weise den Ritter Löffel oder den Edlen Tunstall. Der Jüngling,der frischen Luft beraubt, in der er ausgewachsen, und der imVaterhause gewohnten Bewegung im Freien entbehrend, verlorallmältg seine frische Farbe, wurde, ohne gerade entschiedene
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