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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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einander um solche Ehrcnpünktchcn die Hälse brächen, schlugdie Stunde, wo Bacon sich ansclnckte, die Welt zu belehren,daß von der Autorität nicht ans die Wirklichkeit zu schließensei, daß die Wahrheit ermittelt werden müsse, indem man von.einer Gewißheit zur anderen fortschreite, bis man zu einerunbestreitbaren Autorität gelange, nicht von der Voraussetzungausgehend, sondern von der Erfahrung.

Der gesellschaftliche Zustand unter Jakobs I. Regierungbot gleichfalls das Bild einer sonderbaren Verwirrung. DieZügellosigkeit eines Theils der Mitglieder des Gemeinwesensgab unaufhörlich Anlaß zu Blutvergießen und Gewaltthätig-keiten. An die Stelle des Bravo in den Tagen der Königin,wie ihn Shakspeare in vielen Unterarten schildert — Bardolph,Nym, Pistol, Peto nnd die andern Genossen Fallstaffs, Leute,welche ihre Eigenheiten, d. h. Wunderlichkeiten hatten — andie Stelle dieses Bravo mar seit dem Beginn der niederlän-dischen Kriege eine Gattung von Schlägern getreten, welchesich des Rappiers nnd Dolchs bedienten, anstatt des weit we-niger gefährlichen Schwertes und Schildes. Ein Geschicht-schreiber sagt in dieser Beziehung: „Händel zwischen Einzelnenwaren im Gange, besonders zwischen Engländern und Schotte»;Zweikämpfe fanden in jeder Straße statt. Es gab Secten nndcigenthümliche Titel, deren Glieder und Träger unbestraftnnd unbeachtet blieben, z. B. die Secten der Brüllbnben, Bo-naventorcn, Bravadoren, Qnarterer nnd dergl. Es warendies Verschwender, die sich in Schulden gerannt hatten undnun Rotten bildeten, um sich gegen das Gesetz zu wehren.Sie wurden von mehreren Gliedern des hohen Adels begün-stigt. Da auch die Bürger aus Ueppigkeitihr Gut verpraßten, sohatte es den Anschein, als wolle die Zahl dieser verzweifeltenGesellen eher zu- als abnehmeu. Sie machten unter allerlei