fuchungen in bunfele Träumereien, ohne §>attbarfcit unb @c=mifjf;cit, unb unfer 9lachbenfen tfl sutefst nichtb, alb bab »er*gebliche Spiel einer unnüjscn Sieugier.
£ättc btc SBcibhcit ©oiteö eb ber mcnfchltcben SBohlfabrt unb3tuhe für mijjlich erachtet, bie tebenbe ffiett »on ben mttflichenUmftänben unb 5Berf;ä[tniffcn beb ©eifterreichb 51 t belebren: o fojmeifelt boeb nicht, cb mürbe auf bie fonnenhctlflc, mibcrfpruch*lofefte SÜBetfc gefebehen fein. 2Bir mürben göttliche Offcnbarun*gen empfangen haben; mir mürben Offenbarungen fennen, biefein (Sterblicher ju befireiten fähig märe. Senn ohne befonbereOffenbarung tfl feine Äenntnifj »ont 3u)tanb ber abgefchicbcnenSeelen möglich. ®ie btofe menfchliche Vernunft ifi ein ju mattgtimmenbeb Sicht, um jene ginfternifi jenfeitb ber Tobebflunbeju erleuchten.
SBenn unb SÄenfchctt atfo, arme, lurgftdptige Sterbliche, »onihrer floljcit Cstnbilbung bethört, Stachrichtcn über bab ©eifler*reich, Slubfunft »on ber Sefcbaffcnhctt ber Seele nach bem Tobegeben motten, — menn furjftcbtige Sterbliche cb über ftch nehmen,»on bemjenigen, baoon Scfub Shriflub fetbft nicht ohne Slbfichtfehmieg, unb mo»on feine göttliche Offenbarung jematb funbgctl;an hat, ben iDfcnfchenfinbetn Sicht unb Offenbarung ju ge-ben: o fo jmeifelt hoch nicht, baß btefe ÜOTcnfchen, melche ftchoermeffen, mehr ju thun, atb 3 efub unfer §etlanb that, unbnur fiatt ber heftigen 2Ba|jrbeit nichtige ©chmärmerct, fiatt berOffenbarung nur ihre Träume, nüttheiten. — Sic heiligeSchrift fetbft marnt ftc »or ihrer Thorheit, »or ihren ©nbit*bungen, »or jenen SWuthntafjungen unb hohlen gabeln »ont 3 u*fianbe ber Seele nach beut Tobe, »on ©efpcnftercrfcheinungcn,Snträthfetungcn ber Singe jenfeitb beb (lirabeb, ©rforfchungenber 3ufunft unb bergtcichen. (1. Tim. 4, 7.)
So gleichgültig freilich immerhin bab öilaubcn ober fRicht-