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J3'»ar hat feiern fccr ©inn beb ©efübid, beb ©efebmaefb, beb@crud;b, großen ©influfj auf bic SSerPollfommnung beb ntenfcb»liehen ©eiflcb, aber feiner einen fo wichtigen, alb ber ©inn bebSlugeb. Surch ihn werben wir erfi mit ber SSelt »ertraut, biewir bewohnen, unb mit allen SBefen, btc mit unb an ©otteb©iitc Shcil nehmen, ©urch ifm erft wirb unfer ©cbächtnifj reich,itnfcre ©inbtlbungbfraft lebcnbiger; wir empfangen non ihm erflben SScgriff beb ©chönen unb ©rhabenen, beren ©tnbrüde unbbegcijtern; wir erblicfcn btc ©ottheit in ihrer nantcnlofen ©chö'pfungopradd, unb bab regfame ©picl taufenbfadfer ttrfachen unbSBirfmtgcn im 2111 ber Statur unb ber ©chicffale.
lltu ben SSSerth beb Slugeb ju fühlen, bürfen wir unb nur anbie ©teile ber Sölinbgebornen »erfefcen, fo wie wir gewöhnlichbie ©cfunbhcit für nichtb achten, wenn fte unferift, unb fieüherSlllcb preifen, wenn fte mangelt.
©ine ewige ginfternif »erhültt bem Slinbgcborncn bie SEclt. —ginfternif? Sld; nein, auch nicht einmal »on biefer hat er eine33orjictlung; mit ber ginfternif wäre hoch fchon bcrSegrtff einerbunfcln garbc perbitnben. gür ihn gibt eb nicht einmal eineginfternif, fo wenig, alb eb eine folche für bab ©efüht ber £>anbgibt. Ratten wir flutt beb Slugeb nur SBangc, fo Würbe ebenfo wenig Sunfelhcit alb Sicht empfinbbar fein, gür ihn ifl nichtb,alb wab er hören, betafien, fehmeefen, riechen fann. — Untfonfllächelt ihn bic trauernbe fOTutter an, unb beugt fief ftitlweinenbüber ihn. ©r weih nichtb »on ber ©chönheit beb menfchlichenSlngcftcftb, nichtb’babon, wie ftch bie ©eele tn allen fWienett ab»fpiegclt. ®t »erfleht nicht bie ftälfte »on ber Sprache, bie erlernt unb hört, fo wenig wir bie ©prache höherer ÜBefen begrei»fen würben, wenn fte, mit erhabenem ©innen aubgerüftet, »onihren Sffiahrnehmungen ju unb reben Jönnten; für ihn gibt’b leinedeutlichen SSorftellungen »on garben unb ©eftalten, »on gernen