Druckschrift 
5 (1853)
Seite
443
Einzelbild herunterladen
 

Velufligungen, betten ftc ficb fetbfi itt ber gugenb bingaben. 9tunß'e ab« alt geworben ft'itb, möchten jte bie ganje mcnfcblicbc©efetlfcbaft alt feben. ©ie tbun Unreif. gebeb Sebcnbalferbat, wie jebe gabrebjeit, feine eigene SÜBonne.

Slucb alb Sbrifi barf ich an allen biefen Vergnügungen Sbeilnebmen. VSarum foltte ich cb nicht? STOcin Wcilanb unb Scbenb»lebrcr gefub Ebriflub bßt ftcb wäbrenb feineö SBanbelb unter bettfOTcnfcbcn bon ihren gcfeltigen (Srbciterungen feinebwegb aubge»Schloffen. (St febait wohl bie ©cl;cinbeiligen, bie anbäcbtctnbcnaSietbcter, welche ftcb int diebeünen mancherlei ©ünben »erjeiben;aber er febait nicht bie gröblichen in ber gälte ibreb Sebenbge»nuffeb; er felbfl ermunterte gut Weiterleit, ttnb auch ben 2lcrm=fien gut Warmloftgfeit bureb Vertrauen auf @ott. (Sr febait jrnarbiefßraffcr, bie Srunfenbolbc, bie üppigen VJüfltinge, bie <Spie=ler, aber nicht bie beitem ©äfie ju $ana, p welchen er felbflgehörte, unb benen er bie ßrüge mit 2Bein füllte, greuet euchin bcmWerrn allewege, ttnb abermal fage ich, freueteuch! rief auch fjlautub ben ^bilippcm ju. (4, 4.)

Unb boeb barf ich eb mir nicht öerbergen, auch bab unfebul*bigile Vergnügen muß mit befonberer Vorftcbt genoffen werben.Senn ich baöe eb leiber aub meiner eigenen Erfahrung febott juoft wabrgenommen, baß manche Sufibarfeit für mich eine Duellelangen unb peinlichen Verbruffeb geworben ifl, ber juweilcn größerwar, alö bie furje grettbc, welche i(;n »cranlaßtc. geh genießein ber $bßt manche Vergnügung mit einer beitem ©cbücbtcrn*beit unb fogar Slcngfilicbfeit; beim ich b«öc eb auch fchon er»fahren in meinem Sehen, baß, je bergnügter ich einen Sag ju*gebraut batte, ein um fo febwärjerer ©chatten bann biefem Sichtewieber nacbjufolgcn pflegte.

geh folt alb ($brifl, uns Will alb (Sbrift über bab Vergnügennaeßbenfen, wetebeb ich mir ertaube, ©ic gruebt biefeb religio»