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treuen greunbe utib SBohlthöter ni#t mehr erinnerten, fonbernß# ihrer auf bfe empiSrcnbße SBeife f#ämten, unb greube baranfanben, biefe nun p unterbieten unb p ßfirpn.
@o abf#euli# aber au# bab 33erbrcdjen ber Unbantbarfeitfein mag, ifiboct» öon ber anbern ©eitegemiß, baß bie SBo^l^thäter oft bie ntcxflc ©#ulb am ©ntßehen biefebf#marjen Caßerb haben. Unb obglei# bie ©#änbli#feit-beb Unerfenntli#cn nicmalb p cntfcbulbigen ifi, tritt gar oftber galt ein, baß im ©runbe ber SBohlthater niemalb einenSan! oerbient bat.
©ienßc unb ©efättigfeiten p ermeifen, iß meißenb febr teicb t.SBab Sinbern oft »on großem Stuben iß, foßet unb geringe Sßtiibe,einen ©ang, ein SSort, einen 33u#ßaben. 2Ber folite eb ni#ttbun? SOTan iß gern p Sittern bereit, toab feine Aufopferungenerforbert, bie attpempßnbli#'ßnb. -Kan mirb um fo mittigerbap, meil cb bo# au# heintli# ben ©tolj f#mei#elt, mohl*tbätig gemtrft bnben p fönnen; meil cb bie ©elbßpfriebenhcttöermebrt, p mißen, Stnbere ßnb unb mehr f#ulbig, alb mirihnen. — ©enug, mentge 50tenf#en merben fein, bie nicht etn*geßehen müffen, eb fei ihnen meißenb feßr tei#t gemefen, SBoht*thaten p ermeifen. Oft hätte ße, menn au# ni#tb Anbereb,bo# perfönli#e 3 uneigitng p ben ^3erfonen, oft au# fßßi#tge*fühl, mie 5 .33. Leitern gegen ihre Hinber, ober 33eanttc gegen ihreUntergebenen, oft au# bloßcb SJtitlciben baju gereijt, obcrUebcr*bruß am Oitäicn unb Sitten beffen, ber geholfen p haben münf#tc.
©0 lci#t eb aber au# fein mag, ©cfättigfeiten unb 2 Bohl=thaten p leißen, ni#t fo lei#t iß cb, fte mit berjentgen 3 Bürbeunb Sattheit p leißen, bie bein ebeln ©cmüthe beb äBcifen unbdhrtßcn gejiemt.
©#on bicb oerrä# überhaupt non ©eiten beb SBohlthätcrbmenig 3artgefüt;t unb @erc#tigfcitbßnn, menn er fid> aubV. 6