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5 (1853)
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Sfebenbartcn abjulocfcn, ober bic Schiefheit feiner Urtbcilc rechtftcbtbar werben 51 t taffen ? SEBarum freut eb btcl;, bann benDrunfenbolb ju übereilten fpanblungcn itnb Sieben, junt ßomober ju unanftänbtgeiv ©chcrjcn ju reijen? SEBarunt freut eb»üb, bann beut Scicbtglciubigcn Unwahrheiten aufjubürben, baßer ftc weiter trage, ober oon ihnen ju unangenehmen ©chrittcnoerteitet werbe?

3 fi cb nicht eine ©chabcntuft aub heimlichem ^3(;arifäcrfto£j,baf bu nicht bift, wie biefer Slcnbe? 2(d;, »eräcbtlicberbift bu, alb biefer Slcnbe 1 Sr fehlt aub SSerflanbloftg*fett, unb bit mit »ollem SScrjtanbc, mit überlegter Sobijcit. Stfehlt aub Drunfcnhcit, unb bu int Siaufche beineb niebrigfien©toljeb.

Der Stof* ifi an ftch etwab, bab wir mit bent afteb gemeinhaben; cb ifi bab ©treben, nur ftd; allein gelten» jumachen, ohne alle Stütfftcht auf ben 5Bcrtl; Jlnbercr. ©o brängtftcb auch bab Sbtcr überall beroor, unb alle ©cinebgleicben jurücf.Sb mifbraucht feine ©tärfe gegen bab Schwächere, um feineniBorthcil jit haben. Doch feltfi unter »ernunfttofen SEfuercn ftnbeftbu mehr Slbel, alb oft unter bett fPJenfcbcn. 2lud; ber Söwe,nur fiofj mit feiner Sraft gegen ©etncbgletchcn, fchont ebelftttnigben ©chwächern, unb läßt fiel; juweilcn ungefiraft »on MeinenDhierett neefen. Sb feheint ihm fclbfi, cb fei feiner unwürbtg,ftcb jur Unterbrücfung beb Äraftlofcrn feiner Ueberlegenbeit jubebienen. SBie Hein muß nun bie ©celc bebjettigen EKenfchenfein, ber grcttbc baran empfinben famt, bie ©chwachheit etttebSlnbern ju betragen, um btcfelbe ju »cräcbtltchen Dingen ju ge«brauchen!

Sb ifi STOifbraucb unb firafbarer EKiftbrauch frember Schwach*beiten, wenn man ftc ju feinem eigenen SJortbcil an*weubet ober unterhält. 3 « btefeitt ifi allein ber-»oll«