115
endete Söfcwidtt fähig. ©ierfgen ©igemtuhcd »oll, übernimmter ftch in feiner ©tärfc gegen ben ©chmadfcn. ©r betrügt ben(Sutmüthigen; er »erführt btc gcrnglaubcnbp Unfcbulb ju Ser*brechen; er bringt bern ©eängjitgten nadUhctligc 3ufagen ab;er macht ben bcraufd;tcn ober tcibcnfd;aftlichen Sßfenfdicn jumSßerfjeug feiner fd)änbtid;cn 3lbftd;ten; er t^ut mit grcchbett bemSBehrtofcn bad Unrecht an, weil er ibit nicht fürd;tct. ©epeumettbe ich ben Stiel »oit biefeitt Ungeheuer, welches btc SBürbeber SWenfchhcit fdfänbet. SBehe, baß mir fagen miiffen, auchfold)c 9J?cnfd;cn manbefn, unb oft lange, bod) nicht immer un*bejiraft, auf ©rbcitl
©bter hanbclt ber wahre SBcifc, ber ©hriff. @r fatttt aller«bittgd btc Shorpcit thöridft, bad Sächcrtiche lächerlich ftnbeu. @t!ann btc gehler ber Sttcnfchen mit ber ©eißel bed ©potted ftrafen,baß fte ba»on taffen. 3n feiner mohlthucnbcit £anb »ermanbeltftch bie gleiche SBaare, and welcher ber SOTörber ©ift preßt, inbalfamifched $>ctllraut. Slbcr er befriegt nur bie ©chmadfhcitcn,nicht ben Sftcnfchen. ©r will beffern, nicht mißbrauchen unb basScrborbene noch wehr »erberben. Siclntchr bie gleichen £bor*beiten, welche er tut allgemeinen »erfpottet, »erhallt er ntenfepen*frcunbltch »or ben Stielen ber ©chabcnfrohcit, wenn er fic anfeinen grcunbcit unb Scfanntcn entbccft. ©r erinnert ftch hei ben©chwachhcitcn, welche er an einem Sruber crblicft, ,zugleich anbeffeu lobendwürbige ©tgcnfchafteit, unb baran, baß nid;t leichtein ©tcrblicher ohne gehler fei. ©r billigt barunt aber biefc©d>wad)heiten leinedwegd; fonbern weint rd ihm bie übrigenScrbältntffc erlauben, naht er ftch bem gcplcnbcn, unb äcigt ihm- in einer baju befonberd glütfliehen ©tunbe, bod) jart unb fd)oitenb,feine SHißbittigung. ©r möchte beffern, aber nicht betrüben.
©o bet ©!;rift.
aber war ich cd immer? — atlmiffcnber, war ich ec immer?