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5 (1853)
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©d ift ©ftpbrauch frembcr ©cbmäcpen unb SeWeid eigener2:borbcit, wenn man fiel; über bic ©f ättgel cincd Zubernbeluftigt, ünt ©clcgcnhcit ju haben, feine eigenen©ollfommcnhcitcn in ein glcinsenbcred £it 51t fiel*len. Siefer gebier ifl unter Settten febr gewöhnlich, bie einigen2Bi$, aber feinen wohlgcorbneten ©erftanb, lebhafte ©inbitbungd*fraft, aber fein 3artgefüpl beb ©cpicflicpcn, »iel Urtheil unb©lief über bad Slcitperlich = Slnfiänbige, aber wenig eigenen,innern SBcrtp haben, ©ie leben nur in ber ©itelfctf. ©ic wollennur il;r cigeueö, fleincd 3$ Sur ©(hau tragen, ©ie hoffen mitihrem 2Bits Slnbcre entweber 31t blcnbcn, ober ihnen fo oielHochachtung einsuftöpen, bap ©icmanb an ihrer ©ortrefflichfcitjwcifelc. ©ic bemerfen nicht, bah ihr ©pott nichts anberco,alb jener gj^nrtfäcrftolä in neuem ©ewanbe ift, welcher au ben©trapcnccfcn prebigt unb betet:3ch banfe SDir, ©ott, bap ichnicht bin, wie jener ba!" ©ie bemerfen nicht, bap ftc mit biefetSri uncigcntlichen ©clbftlobcd, mit biefent Stuffucpcn frembcrgehler, mit biefent llcbcrtreibcn frembcr grrthümer anberc ©tewfehen ju einem befto ftrengern ©ericht gegen ftäj fclbfi aufforbcritunb swingen; bap ftc, ftatt Sewunberung, hintennach ©erßcptuugunb Ha? ärnten, unb bap notproenbig bad ©eifalllacpcn in ihrer©egenwart su einem Stchfelsucfcn in ihrer Slbwefenpett werben mup.

©d ift ©ttpbraucp frembcr Schwachheit, wenn man, ftattben gehlcnben su beffern, ihn ju noch gröpern SEpor»heiten 31t »erlciten fuept. 2tucp ber allerbcrworfenftc©fenfef; ftnbet feine reine üuft an ber Unwiffenpcit, ©erftanbed*fchwäche ober SEpor^cit fetned ©ebenmenfepen, wenn er mit bcm=felbcn unter »tcr Slugcn ift. ©crftanbcdfcbmäcpe erregt ba nur©Jitletben, bic SEhor^eiteit bed ©etrunfenen nur ©fei unb gurept.SBarnm wirb bied anberd, wenn noch anbere 3ougen rorpanbenftnb? Sßarunt freut cd biep, bann beut ©ittfälfigett alberneV. 4*