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5 (1853)
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tfout wobt betten, tote cucf; beleibtgen, unb fammelt feurige Noblenauf if;rcn Häuptern, baS ^cifJt: jetget fetten itiSBort unb Sbat,baß ißr ebler unb erhabener feite, als fte, tnbcnt ihr mit ©fite,bie fte nicht oerbtcncn, fhänfungcn erwicbert, bie ihr nicht »er»btenet, unb fo fte jur Girfenntntß ihrer ©chlcchtigfcit bringet,baß fte euch nicht anfet;en fönnen, ohne brennenbe ©chamrötbcanf ihren SBangcn.

Sch will meinem SBiberfacber perjeiben im gterjen, aberntebr fann man oon mir nicht forbern!" fagt man. 3ft bicsnicht eine ber alltäglichen, groben ©elbßtäufcbungcn gemeiner©eefen? Sn willjl int §>erjen beleihen, ©ott folf es wiffen-.aber warum nicht bettt ©egtter? 3fi biete aufrichtige Vergebung,wenn ber nichts baoott weiß, ber fte empfängt? Sit oer^etbeftint ©tillen, aber bettt äußerliches Schweigen pffanjt ben alten©roll unb beffen ßtacbthcile fort. GrS wirb nicht »on bir gefor»bert, baß btt hingehefi unb mit SBorten fpricbfi; teb »erjeihe birunb. perfange Serföhnung I Slber oou bir wirb geforbert, baßbu burch Shatcn betne aufrichtige Sßeräetbttng ausfpreebeji unbbem ©egtter bnniit perfünbejf, btt ^affefi ihn nicht.

Vergeben will ich es, aber oergeffen fann ich cS nicht!"fagt man. Sas beißt gewöhnlich fo Piel, ulö: rächen will ichmich nicht., aber wieber frcunbfcbafttiche Stenfie unb ©efällig»feiten erweifen, baoor werbe t<h mich hüten. S|t aber baS feine3tact;e unter anberm SKantcl, wenn bu bem, ber büß fränftc,nirgenbö mehr ©efätligfeiten ttr.b SiebcSbienftc erjetgen wiltfl?'Sefus forbert uns auf, aucf> bcS getnbes grettttb jtt fein, 3|tes Siebe, wenn man ^ufricbcn tfi, Sfnbcrn nicht jtt febaben? eSrubtg gefebeben ju taffen, wenn Sfnbere 3lnbcrn fehaben?

,,©s wirb febon ©elegcnbeit fontmen, baß fiep wieber aus»gleichen läßt, was wir gegen cinanbcr haben!" fagt man. 2Bo»her weißt bu, baß wirtlich bie ©etegenbeit fomraen wirb? Su

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