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3 (1853)
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O auch ich, auch ich habe diese Himmelsstunden schon gelebt;warum sollte nicht oft meine Sehnsucht wieder nach ihnen er-wachen? Ja, mein Jesus, ich will Dir Nachfolgen in dasSchweigen der Einsamkeit, wo Du Deine Werke betrachtetest unddie Menschheit, und dann Dich betend auf den Flügeln der An-dacht zu Gott zurückschwangest. Dort will ich mich heiligen, dortwill ich mich vollenden. Oft will ich das Geräusch der Welt fliehen,um in der Einöde mich einer fremden, schönen Welt anzuvermählen,wo Seelenfrieden und stiller Heitersinn wohnen. Dort wird die ein-förmige Ruhe, das Schweigen der Natur meine Leidenschaften be-sänftigen , meine Begierden mildern. In der Welt und in ihremGetümmel sehe ich nur das kleine, verdorbene Trachten der Men-schen, ihr Jauchzen um nichts, ihr Jammern um das Unmög-liche; ich sehe nur die Eitelkeit der Dinge. In der Einsamkeitaber erblicke ich mich selbst, und Dich, o Gott, o Vater!Dich, wie mich, vergaß ich oft unter den nichtigen Sorgen undBemühungen, unter den thörichten Wünschen und Freuden desgewöhnlichen Lebens. Nur wenn ich allein stehe, finde ich Dichund mich wiedeb! _

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Die Kunst, glücklich zu werden.

1, Tim. 6, 8.

Dn gibst, daß ich nicht Mangel leide,

Was nöthig ist, auch mehr als Brod;

Gibst zum Bedürfniß auch noch FreudeFür einen jeden Sinn, o Gott!

Wie ist zum Wechsel im GenußSo reich, so groß Dein Neberflnß!

Drum will ich mäßig im GenüsseDer Gaben Deiner Güte sein,

Will gern von meinem lleberslnsscAuch noch Bedürftige erfreu'».