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O auch ich, auch ich habe diese Himmelsstunden schon gelebt;warum sollte nicht oft meine Sehnsucht wieder nach ihnen er-wachen? — Ja, mein Jesus, ich will Dir Nachfolgen in dasSchweigen der Einsamkeit, wo Du Deine Werke betrachtetest unddie Menschheit, und dann Dich betend auf den Flügeln der An-dacht zu Gott zurückschwangest. Dort will ich mich heiligen, dortwill ich mich vollenden. — Oft will ich das Geräusch der Welt fliehen,um in der Einöde mich einer fremden, schönen Welt anzuvermählen,wo Seelenfrieden und stiller Heitersinn wohnen. Dort wird die ein-förmige Ruhe, das Schweigen der Natur meine Leidenschaften be-sänftigen , meine Begierden mildern. — In der Welt und in ihremGetümmel sehe ich nur das kleine, verdorbene Trachten der Men-schen, ihr Jauchzen um nichts, ihr Jammern um das Unmög-liche; ich sehe nur die Eitelkeit der Dinge. In der Einsamkeitaber erblicke ich mich selbst, und Dich, o Gott, o Vater!Dich, wie mich, vergaß ich oft unter den nichtigen Sorgen undBemühungen, unter den thörichten Wünschen und Freuden desgewöhnlichen Lebens. Nur wenn ich allein stehe, finde ich Dichund mich wiedeb! _
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Die Kunst, glücklich zu werden.
1, Tim. 6, 8.
Dn gibst, daß ich nicht Mangel leide,
Was nöthig ist, auch mehr als Brod;
Gibst zum Bedürfniß auch noch FreudeFür einen jeden Sinn, o Gott!
Wie ist zum Wechsel im GenußSo reich, so groß Dein Neberflnß!
Drum will ich mäßig im GenüsseDer Gaben Deiner Güte sein,
Will gern von meinem lleberslnsscAuch noch Bedürftige erfreu'».