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vas Göttliche ist Gottes Sache. Hingegen preiset, was an sichschlecht und verderblich ist, so hoch als ihr wollet; helfet ihmmit aller Mühe empor; lasset Könige und Fürsten dafür Geldund Blut ihrer Unterthatcn verströmen: das Schlechte wird insich selber unhaltbar sein, und trotz eures Rühmens und Prah-lcns unerrettbar untergehcn und vergessen werden. Nichts bleibt,als das Gute, Wahre und Gerechte; denn cs ist etwas Gött-liches. Das Schlechte darum und daran ist Menschcnwerk, Folgeeines Jrrthums oder einer Leidenschaft, und verdient nicht zuleben.
Warum sollte ich mich also grämen, daß ich und mein Thunvon Menschen verkannt werden? Es wird bestehen, wenn cs zubestehen verdient. Ich werde gerechtfertigt werden in meinerUnschuld, wenn ich der Rechtfertigung werth bin. Sollte ichmich irre machen lassen durch Pöbclgeschrei? Sollte ich meinerguten Sache treulos werden, um den Anhängern der schlechtenSache zu gefallen? Nimmermehr! Wie möchte ich so feig seinund mir selber Schmach anthun? Nein, ich will meine gutenZwecke nicht fahren lassen, noch das Zcngniß meines Gewissens.Ich will zu meinen Widersachern spreche», wie mein Heiland zuden ihn verfolgenden Juden sprach, die ihn zu tödten suchten,weil er an einem Sabbath einen Kranken heilte. ,,Jch nehmenicht Ehre an von Menschen!" sprach er: „aber ich kenne euch,daß ihr nicht Gottes Liebe in euch habt. Und die Ehre, die vonGott allein ist, die suchet ihr nicht." (Joh. 5, 41. 44.)
Muth denn, alle ihr Leidenden, ihr Verfolgten, ihr Ver-kannten, die ihr seufzet um einer heiligen und gerechten Sachewillen! Muth denn, und unverzagt ans Werk; Gott ist mit euch!Was kann euch aller Welt Widerspruch schaden? „Gedenket,"sagt die heilige Schrift, „gedenket an den, der ein solchesWidersprechen an uns armen Sündern wider sich er-