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erniedrige» suche», meine» guten Namen beflecke», und nicht nurden Werth dessen, was ich that, in Zweifel ziehen oder ver-kleinern, sondern mir wohl gar, wenn fie könnten, zum Vorwurfund Verbrechen machen möchten.
Zch versuchte manches Gute. Warum ward cs boshaft zer-stört und gehindert oder verachtet, weil es von mir kam? Ichwar wohlthätig, wo ich eS irgend sein konnte, nachgiebig unddienstgefällig auf alle Art. Warum sind eben die am meisten widermich, denen ich am meisten diente? Warum wird einer geringenUrsache willen sogleich Alles vergessen, was ich Gutes stifteteund Rechtschaffenes leistete, und dagegen Alles hervorgcsncht,um mich vor Andern und vor mir selber zu erniedrigen?
Nicht daß ich für das, was ich zum Vorthcil meiner Nebcn-menschcn that, Lob und Ruhm begehrte; nicht daß ich für meineAufopferungen eigentlich von den Menschen eine Vergeltung ver-langen möchte: ich erwarte von den Leuten weder Ruhm nochLob, noch Dank und Vergcltuug. Ich weiß, wie schwer es demgroßen Haufen der Selbstsüchtigen wird, sich selber auf einenAugenblick zu verläugnen, und menschlich-edel zu empfinden.Aber doch ist cs bitter, wenn man sich am Ende gänzlich ver-kannt sieht. Ich glaubte wenigstens auf Achtung, auf SchonungAnspruch machen zu dürfen, und keinen gehässigen Nachreden,keinen öffentlichen Verfolgungen ausgesctzt sein zu müssen.
Welch eine traurige Vorstellung geben mir meine schmerzlichenErfahrungen von den Menschen! — So wie ich, klagtauch man-cher Edle im Stillen. Denn wo ist wohl irgend ein treuer Freund,ein redlicher Diener des Vaterlandes, ein eifriger Menschenfreund,ein Wohlthäter der Seinigen, ei» Beförderer gemeinnützigerDinge, irgend einer, der mit Eifer einer guten Sache bcistand,welcher nicht zuletzt über Undank, Hohn und Mißhandlung seinerEhre, seines Namens, seiner Person zu klagen gehabt hätte!