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Der Schmerz, verkannt zu fein.
Matth, ö, 10 — 12.
Dein Beifall ist bas Größte,
Wonach ich streben kann;
Wenn ich mich dessen tröste,
Wie glücklich bin ich dann!
Ob mir gleich oft ans dieser WeltDer Menschen Lob und EhreBei guten Thaten fehlt.
Wenn einst die ernste WageDu, Weltenrichtcr, nimmst,
Und am VcrgeltnngStageDer Thaten Werth bestimmst;
Dann muffe meinem cw'gen GeistDes Himmels Krone werden,
Die mir Dein Wort verheißt.
Ä8as habe ich nun davon, daß ich meine ganze Kraft, meineZeit, mein Geld und so manche schöne Stunde meines Lebens,die ich dem Vergnügen entzog, für Nutzen und Wohlfahrt An-derer mit dem redlichsten Eifer hinopfertc? — Undank habe ichdafür geärniet, Spott und Achselzucken. Ich muß mich wohlgar noch glücklich schätzen, daß man mich nur noch in der mensch-lichen Gesellschaft duldet, und nicht ausstößt und verfolgt.
Gewiß mit herzlicher, uneigennütziger Liebe habe ich die Men-schen geliebt; ich hätte mich für sie zu Grunde richten lassen,wenn es gefordert worden wäre. Ich schonte meiner nirgends,wo es darauf ankam, ihnen bcizustchcn. Ucberall that ich mehr,als die gewöhnliche Pflicht und Schuldigkeit von mir forderte.Zum Helfen fand man mich immerdar bereit, aber mir dagegenmochte Keiner helfen; ja vielmehr sind diejenigen, für die ichlebte und arbeitete, die ersten, die mich zu verleumden und zu