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hinlänglich zu befriedige», und sic zu bewegen, seiner Seelevereinst nnch diesem Leben ein anderes und besseres zu ge-währen. — Für ihn ist zwischen dem Dort und Hier kein großer,allgemeiner Zusammenhang. Er will hier gern seinen thierischcnNeigungen ein Genüge thun, und doch dort plötzlich ein höhererGeist sein; er erlaubt sich hier die Werke des Stolzes, des Be-trugs, der Wollust, des Neides, und hofft durch das VerdienstZesu Christi oder durch die Fürbitte rer Heiligen Vergebung allerSünden, und dort die höchste Vollkommenheit. Er gehört über-haupt der Gegenwart an; diese Welt ist ihm Hauptsache, so langesie ihm gehört, gehört er ihr. Seinem beschränkten Blick stehtrie Ewigkeit zu tief im Hintergründe. Er fühlt seine eigeneWürde, als Geist, noch zu wenig; darum ist ihm das Irdische,und was nicht des Geistes ist, noch so vielwichtig.
Ze mehr der Mensch selbst werth ist, je weniger ist ihm dasflüchtige Leben mit allen Vergänglichkeiten werth; je mehr gehtihm Ewigkeit, Tugend und Gottheit über Alles. Wer einmalso weit gekommen ist, daß er mit Wenigem zufrieden sein kann'was fragt der nach Tonnen Goldes? Wer so weit gekommenist, zu erfahren und einzusehcn, wie blindlings die Menschen»ach dem Schein urtheilen, und wie wenig sic das wahre Ver-dienst zu erkenne» und zu ehren, oder gegen Wohlthaien dankbarzu sein geneigt sind: was fragt der noch ängstlich nach dem Ur-theil des großen Haufens, nach Ansehen und Berühmtheit? Wereinmal den bitter» Schmerz eines gebrochenen Herzens beim Ver-lust seines ganzen Vermögens, oder bei der Schändung seinesguten Namens durch menschliche Bosheit, oder beim Sarge einerüber Alles theuern Geliebten, einer Freundin, eines Vaters,einer Mutter, eines Kindes, gefühlt hat: wird der noch mit zu-versichtlicher Leidenschaft an irgend einem Gute dieses Lebenshängen, da er voraus weiß und sich sagen muß: Wer sein