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Vernunft der Stillung seiner Triebe unv körperlichen Bedürfnisse'nachjagt; das Kind, welches noch unerfahren mit dem Augenblick derGegenwart tändelt, und mit den Blumen über Gräbern spielt, ohnezu ahnen, daß cs einst selbst unter der Erde schlafen müsse; derverbildete, durch falsche Entwickelung seiner Vcrstandeskräfte unvdurch Gewalt seiner Leidenschaften wieder vcrthicrtc Mann, dersich in seiner llcberfcinerung bereden möchte, Alles sei Staub,Alles Zufall, Alles für den Menschen mit seinem letzten Athcm-

zuge zu Ende-sämmtlich stehen diese auf einerlei und zwar

auf der niedrigsten GcisteSstufe. Mit dem Irdischen noch aufdas engste und innigste verwachsen, wie das Thier, ahnen siekeine Erhöhung des Geistes über dasselbe, kein erhabeneres Leben.Die Welt, wie sie sic jetzt und hier haben, ist ihnen noch Einsund Alles. Außer diesem Leben unterm Himmel hat nichts fürsie Werth.

Bei weitem aber der größte Theil der Erdenbewohner hatseine innere Religiosität, die mehr oder weniger derjenigen nahekommt, die er mit den Lippen bekennt. Er weiß, daß er auchnach dem Tode des Leibes nicht aufhörcn werde, da zu sein. Erweiß, daß er auch für ein besseres Loos jenseits des Grabes zusorgen habe.

Doch keine Vorstellungen vom Werthe dieses und jenes Lebenssind noch verworren und unvollkommen. Allzucnge mit seinenBegierden an das angcschlossen, was ihn täglich umgibt, was seinenSinnen und Neigungen wohlthut, legt er der Erde so vielen Werthbei, als dem Himmel. Er möchte hier Alles genießen, Alles haben,und weiht diesem den größten Theil seines Sorgens und Thuns;in den Nebcnstundcn bedenkt er auch wohl das Ewige, undschmeichelt sich durch Hersagen langer Gebete, durch Mitthcile»von Almosen, die ihm zu geben Mühe machen, durch den Besuchder Kirchen, durch den.Gebrauch der Sakramente, die Gottheit