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feiern; nein, triumphirc du selbst über deine Leidenschaft, wieein verklärter Geist! Vielleicht könntest du dich bereichern; aberes wäre ungerechtes Gut nein, in den Staub mit diesemStaube, und ziehe dafür den ganzen Himmel in deine Seele.Verachte den Namen des Klugen, und erwirb dir de» Namendes Weisen, des Gerechten, des Edelmüthigen! Oder fürchtestdu, mau werde deine That verkennen? die Welt werde dicheinen Thoren heißen, statt dich zu bewundern? O laß dieWelt! Wer wird seiner Seele Reinheit verkaufen wollen um dieBewunderung der kurzsichtigen Welt, um das Urtheil von Men-schen, das so selten gegründet und gewöhnlich so wankelmüthigist? Dich sieht der Himmel, dich beurtheilt Gott der Allerhöchste!

33 .

Der Werth des Lebens für den Menschen.

Philippe» 2, 13/14.

Es flieht der Mensch von Traum zn Traum,

Mit Haffen und mit Liebe,

Durch dieses Daseins engen Raum,

Als ob ein Geist ihn triebe. ,

Er sieht ans sich hinaus, und fordert Seligkeit,

Und was er sich ergreift, ist Eitelkeit der Zeit!

Sei Weltgcbieter,

Umstrahlt von alles Glückes Sonnenlicht,

Sei Herr der schönsten Erdengiiter:

Doch Seligkeit, die hast du nicht!

Denn Seligkeit wohnt nur inr heiligen Gemiithe,

Sic ist nicht Frucht des Goldeö oder RnhmS;

Sie ist mir DlntheDes Gcisterthumö!