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3 (1853)
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hin Vermögen, Freundschaft, Liebe, Ehre, Gewalt, Freiheit,ja das Leben selbst. Warum soll ich nicht können, was sie?Warum es nicht können, wenn auch tausend schwache, von ihrerSinnlichkeit bestochene und gelähmte Menschen daran zweifeln,oder cs Schwärmerei heißen? Urtheil Gottes in meiner Brust,was gilt mir neben dir das Urtheil der tief in den Schlamm derSinnlichkeit und des Eigennutzes versunkenen Menschen? Sindsie für die Vollendung ihres Geistes nicht fähig, was Staub ist,Staub zu nennen, und was vergänglich ist, dem Ewigen auf-zuopfern: warum sollte ich es nicht fähig sein?

Jesus Christus! Vollendeter! Göttlicher! Du Urbild dessen,was im Weltall der Geister sein soll und gilt; Du, aus demmich Gott und Natur ansprechen; Du, eins und dasselbe mitGott und Natur! Jst's nicht Dein Beispiel, das mir vorleuch-tct? Die Welt von Menschen, die Dich umgab, begriff Dichnicht, Du heilige Kraft. Sie sah auf Staub, auf Tand, äußereMacht und bürgerliche Verhältnisse; Du tratest lächelnd über denStaub hin, und kanntest nur die ewigen Verhältnisse zwischenDir und Deinem Vater.

So will ich werden, Jesus, wie Du. Soll ich Dein Nach-folger nicht sein, warum trug man mich als Kind zur Taufe,ind weihte mich zu Deiner Nachfolge? Ich will Dein Leben lesen.Zch will Deine Lehren lesen. Ich will das Schwerste thun, umHoheit und Freiheit der Seele, um Gottähnlichkeit zu erringen!Hart wird oft gegen meine sinnlichen Begierden und Neigungender Kampf sein! O Gott, o Kraft, o beharrlichen Muth! Amen.