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aber rühme dich nicht deines Jesus, der dich nicht als seinenNachahmer kennt; rühme dich nicht deiner srohen Hoffnungen undAussichten in der Todesstunde, da du ein betrogenes Vaterlandhinter dir zurücklässest, einem allwissenden Richter entgegengehst,und ein schuldbeschwertes Gewissen mit hinüber nimmst, wo keinedurch Furcht erpreßte Neue, kein flüchtiges Gebet dich so schnellheiligt, als du dich in deinem Leben schnell durch eine Schänd-lichkeit besudeltest.
Verwalte mit Lust und Eifer das gemeinschaft-liche Gut, welches dir von der Obrigkeit oder vondeinen Mitbürgern zu verwalten gegeben wordenist. Denn wir find dem Lande nicht bloß den Geldzins vonunscrm Gewerbe und Vermögen schuldig, auf daß das Ganzewohl unterhalten und gesichert werde: sondern auch unsere Geistes-kräfte und unsere arbeitslosen Stunden sollen wir für das Wohlunserer Mitbürger anwendcn.
Wo etwa eine kleine Ehre, irgend ein kleiner Geldgewinnbei einer Stelle zu erhalten sind, da werden sich genug Menschenzudrängcn, um angestellt zu sein. Aber desto seltener sind diegemeinnützigen, dem Batcrlandc mit reiner Liebe ergebenen Bür-ger, wo die Uebernahme irgend einer öffentlichen Verpflichtungohne Einkünfte und ohne sonderliche Auszeichnung, wohl gar zu-weilen mit Verantwortlichkeit und Verdruß verknüpft ist. Daherfindet man der unglücklichen Beispiele genug, daß aller Ortendas Privatcigenthum besser als das Eigenthum der Gemeindeverwaltet wird; daß Niemand Geschäfte übernehmen will, welcheihm keinen Vortheil abwerfen, und daß, wenn er sie übernimmt,er sie mit Gleichgültigkeit als eine lästige Nebensache besorgt.
Du aber, welcher edlem Herzens sein und im großen GeisteJesu handeln will, ehre den Willen deiner Obrigkeit, ehre dieSache deines Vaterlandes, deines Wohnortes. Dränge dich zu