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erhaben, die er beseligen wollte, nnd die ihm vergeblich wider-strebte.
-Ja, Weltcrretter, Heiland, Jesus Christus I Auch ich bin zumewigen Dasein berufen, auch mir winkt die Krone des bessernLebens — ich kämpfe Dir nach! Soll ich ein schwankendes Rohrim Winde sein, ein Spiel des Zufalls, eine Beute des Staubes?Bin ich nicht ein unsterblicher Geist, erkoren zur Vollkommenheit,ausgerüstet mit Einsichten des Guten, des Wahren und Gerech-ten? Ist das Wahre, das Gute und Gerechte, was ich erkenne,nicht Gottes Sache? Wie, soll ich länger Gottes Sache zumRaube meiner Leidenschaften und sinnlichen Neigungen werdenlassen, die oft dagegen ankämpfen? Soll ich mich durch dasveränderliche, bald schmeichelnde, bald drohende Schicksal bewe-gen lassen, was ich für wahr erkenne, unwahr zu nennen, undwas gut ist, nicht zu thun, sondern das Schlechtere? -
Nimmermehr! Wessen Geist während des Menschenlebens nurein Sklave des Körpers nnd seiner Einflüsse ist, wird er nicht,wenn sein Herr Staub wird,* vielleicht mehr als er sein? Nur dergroße, erhabene Geist auf Erden ist groß und erhaben, auch wenner losgeschält vom Körper in die Ewigkeit Übertritt. So sitztChristus, wie es die heilige Schrift nennt, zur Rechten Gottes.Er ist erhaben über alle Wesen dort, wie er hier auf Erden war.
Ich will ihncingehen, den großen, den göttlichen Kampf mitLeidenschaft und Schicksal für Tugend, Gerechtigkeit und Wahr-heit, Ich will Jesum, ich will Gott bekennen in meinen Hand-lungen vor der Welt, und keine Gefahr fürchten. Auch ich werdesiegen durch den Ernst meines Willens; ich werde im letztenAugenblicke meines irdischen Seins sprechen können: „Ich habeeinen guten Kampf gekämpft; ich habe den Lauf vollendet, ichhabe Glauben gehalten! Hinfort ist mir beigclcgt die Krone derGerechtigkeit, welche mir der Herr an jenem Tage, der gerechte