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3 (1853)
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waffnen wollten; de» Thron, der ihm geboten wurde; die Prachtund den Uebcrfluß des Palastes der Herrscher, welcher ihm ge-öffnet werden sollte. Nicht die Anmuth des Reichthums, welcherihm zu Füßen lag, nicht die Silbcrstimme des Ruhms, die ansein Ohr drang, nicht die Herrlichkeit der Gewalt und des Ein-flusses, welche man seine» Händen zu übergeben entschlossenwar nichts von Allem, was den gemeinen, sinnlichen Menschenreizen kann, machte den Göttlichen von seinem Ziele abwendig.Er wollte nicht die Rettung Jnda's; er wollte mehr als dies -die Rettung der Menschheit!

So bestand Jesus von Nazareth den Kamps gegen die Machtder finnlichen Begierden und Leidenschaften, so den Kampf gegendas Schicksal. Es schwiegen seine Begierden; cs erlag kraftlosdas Schicksal gegen die Hoheit seines unbeweglichen Willens.

Und mit derselben Ruhe, mit welcher er eine Herrschcrkroneabgelehnt hatte, sah er die finstern Stürme seines Lebens hcran-nahcn aber er wankte keinen Augenblick. Er kannte der PriesterStolz und glaubenseifrige Wuth; jener Priester, deren Heucheleier entlarvt, deren Opfer er unnütz gemacht hatte. Er kanntedes Pöbels Wankelmuth, welcher morgen verdammt, den er heutevergöttert, und der, da seine Anerbietungen verschmäht waren,an die Stelle getäuschter Erwartungen Erbitterung und Grolltreten ließ. Er kannte die Unzuverlässigkeit und Schwäche mancherseiner eigenen Vertrauten, die feile Treue eines Judas Jscha-rioth, den Ungestüm und wandelbaren Sinn eines Petrus, dieSchüchternheit Aller. Er sah seine Gefahren, seine Verfolgun-gen, seine Leiden voraus, aber dieses schreckliche Schicksal,welches ihm entgegentrat, es beugte ihn nicht, er wich ihm keinenSchritt weit aus.

Er ging den schweren Gang zum Welterlöscrtode nochverkannte ihn die ganze Welt noch begriffen ihn selbst seine