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andern Gang zu gehen gezwungen find, als fic einznschlagenWillens waren diese Wahrnehmung hat von jeher die Auf-merksamkeit und das Nachdenken der Menschen beschäftigt. VieleVölker des Altcrthums, mit unvollkommenen Begriffen von derGottheit, glaubten daher ein im Verborgenen waltendes, blindeseisernes Schicksal, welches die Begebenheiten des Himmels undder Erde regiert. Sie glaubten ein Schicksal, welches, ohne denWerth oder Unwcrth der Menschen und ihre Abfichten zu kennenoder zu achten, mit denselben willkürlich spiele, wie mit willen-losen Maschinen.

Anders urtheilt der weisere Christ auf der Stufe einer edlemErkenntniß von Gott, dem allermeiststen und mächtigsten Herrndes Weltalls. Es ist kein blindes Schicksal, welches, ohne vonfich selbst zu wissen, und ohne Plan mit dem Wohl und Wehder Menschen tändelt: sondern eine höchste Weisheit, welchewunderbar das Ganze, wie das Einzelne, das Schicksal deskleinsten Wurmes, wie des größten Volkes führt, damit Alleswohl erhalten, Alles zu einer größern Vollkommenheit hinaufgeleitet werde.

Der Mensch hat nichts in seiner Macht, als sichselbst. Nichts, als sich selbst; auch sogar kaum dasjenige,was mit ihm am engsten verbunden ist, sein Leib, ist beständigin seiner Gewalt. Nur er selbst, der Menschengeist, ge-hört fich. Nur der Geist hat Willen. Er kann über fich gebie-ten. Er kann fich bestimmen, nach seinen bessern Einfichten, nachden Ordnungen seiner Vernunft zu denken, nach den ewigen Ge-setzen Gottes zu wollen und zu handeln, oder das Gegentheilvon allem diesem zu thun, und den Reizen der sinnlichen Be-gierden zu gehorchen. Aber mehr, als fich, hat der Menschcn-geist nicht in seiner Macht. Der Gedanke gehört ihm, derWille gehört ihm, die Th at gehört ihm; aber die Folgen der