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diesen christlichen Heldenfinn beweisen! Ferne von meinem Herzensei die kalte Selbstsucht, die niedrige Eigenliebe, die nur dannAndern nützlich sein will, wenn sie selbst dabei Vortheil ziehenkann; die von keinen Selbstaufopferungen weist, und das Geldhöher als Tugend , die weltliche Ehre höher als die ewige Wahr-heit, das Leben höher als die Unschuld und Heiligkeit des Ge-mütheö schätzt.

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Der Mensch und seine That.

Spr» Sal. 16, S.

Wie stolz gehst d», o Sterblicher,

Auf deine eigne Kraft daher!

Wie fiegreich herrschen deine Blicke,

Wie trotzest du der Zukunft Tücke!

. Doch ach! ein Athemzug, der fehlt,

Hat dich und deinen Stolz entseelt.

Kühn hebst du dein Beginnen an,

Denn wohlberechnct ist dein Plan;

Hast tiefen Blick und Löwcukräfte,

Und doch mißlingen die Geschäfte!

Du hast nnr Willen, Gott hat Rath;

Du hast den Wunsch nur, Gott die Thal.

Wer ist es, der die Himmel lenkt,

Und Freud' und Leiden niedcrscnkt?

Wer ist'S, der unser Schicksal führet,

Der Nationen Herz regieret?

Wir haben Willen, Gott hat Rath;

Der Mensch die Absicht, Gott die That.

^s ist umsonst! Wir ringen und streben nach dem Bessern,und arbeiten gegen den Strom der Ereignisse; aber die Wellendes Lebens schlagen hoch gegen uns an, und brechen, ach, oft