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gehören muß, gehöre ich ihr, lebe ich ihr — doch meine Seelestrebt empor zu Dir, zu Deinen herrlichen Geistern, — sie gehörteiner Ewigkeit, die jetzt schon für sie begonnen ist- — zu einerEwigkeit, von der das Leben nach dem Tode nur Fortsetzungist; zu einer Ewigkeit, wo der Edelste, der Heiligste Dir amnächsten steht; zu einer Ewigkeit, der Du mich schon geweiht hast,ehe ich geboren war hienieden, und zu deren vollkommenem Ge-nüsse ich mich durch Christus-Weisheit vorbereitete.
Diese Weisheit beherrsche nun mein Gemüth, denn sie kommtvon Dir! Du offenbartest sie durch Jesu Mund, Du offen-bartest sie durch das Mittel jeder menschlichen Vernunft allenSterblichen!
Wohl wandle ich hienieden unter mancherlei Täuschungen;wohl halte ich oft den Zrrthum für Wahrheit, das Ucbel fürein Gut, das Nichtige für eine Hauptsache. Ach, der Geist desMensche», wie ist er oft so schwach! Aber, wenn meine Begier-den und Wünsche am heftigsten werden, wenn mich meine Sehn-sucht irgend wohin am mächtigsten treibt — dann will ich michfassen, dann mich fragen: Wohin trachtest du so eifrig? Ziehedie stille Ruhe deines Geistes allem Andern vor. Kein Glückist größer, als dieses; verliere es nie, auch nicht für den glän-zendsten Preis! — Dann, dann werde ich den Schein vom Wesentrennen, und zufriedener und glücklicher sein lernen.
Gott, verleih mir Deine Kraft, verleih mir Deinen Segen!Amen.