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3 (1853)
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sehe noch eine Reihe von Tagen vor mir, da ich mehr als un-fruchtbare Reue, nein, da ich die Kraft eines tugendhaftem,Dir wohlgefälligem Willens zeigen kann. Ich lebe noch, undsehe freudig den Augenblicken entgegen, die mir Gelegenheitgeben zu Gesinnungen, Worten, Thaten, welche zur Vermeh-rung allgemeiner Glückseligkeit beitragen. O Vater, Du forderstnichts, was die Kräfte Deiner Kinder übersteigt; ach, warumsollte ich nun nicht gern leisten, was die Kräfte vermögen?O vergib, Barmherziger, vergib mir meine Unterlassungen;Vater, vergib uns unsere Schulden! Amen.

26 .

Richtigere Beurtheilung unserer Gemnths-bewegunge».

Johannes 2, 14 17.

Selbstüberwindung fordert Mnth!

Es gilt den Kampf ums höchste Gut!

Wer ist ein Christ und gleicht nicht gernDen Märtirern,

Nicht gern auch Christo, seinem Herrn?

Wo ist der Held, den je im Streit,

So schwer er war, die Mühe reut?

Wenn er nur kämpfte wie ein Mann,

Das Feld gewann,

lind seines Sieges froh sein kann.

Hilf, Todesübcrwinder, mir,

Ich halte, Christus, fest an Dir!

Nur Mensch zu sein, ist Menschcnpflicht,

Mehr will ich nicht!

Dem Seraph strahlt ein andres Licht.