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erhabene Gedanke des Wahren nnd Rechten mehr wcrth, alseine erhabene Stelle unter Mitbürgern; einfache Weisheit schätz-barer, als kluge Verschmitztheit, und eine heilige That mehr,als der Gewinn eines Goldstücks!
Wer ist, der euch schaden könnte, so ihr dem Gutennachkommt? Und ob ihr auch leidet um der Gerechtig-keit willen, so seid ihr doch selig. Fürchtet euch abervor ihrem Trotzen nicht, und erschrecket nicht! (1.Petri3 , 13 . 14 .)
Also ruft uns das göttliche Wort zu. Muth denn also zudem, was göttlich ist! Mit dem Göttlichen ist Gott, wer willwider uns sein? Fürchte nicht den Lasterhaften, den Frevler,den Spötter; mag er lästern, freveln, spötteln. Du, edlerMensch, vollbringe ohne Scheu, was Gott gebeut, was Jesuslehrt, was dein Gewissen heischt, und dein Muth wird den Bösenschrecken, und er wird sich zuletzt seiner Klugheit wie seiner Thor-hcit schämen. Er kann trotzen, aber schaden nimmer. Wer dasBöse möchte, kann trotzen, aber er ist klug; feig ist die schlaffeSelbstsucht; feig der von ihr beherrschte Haufe. Darum ist csan der Tugend, daß sie sich in ihrer herrlichen Macht offenbare.Bist du eines cdeln, heiligen Entschlusses voll, und des Gott-gefälligen in deinem Unternehmen sicher: dann vollbringe cs ohneFurcht. Gott ist mit dir im Bunde; im Bunde mit dir selbstdas zitternde Gewissen der Bösen, darum wirst du im Kampfewider sic obsiegen.
Siche an die Leute, was wollen sic? Sie tragen Schalkheitim Herzen, aber Edclmuth auf den Lippen; denn sic sind feig,weil sic schlecht sind, darum wollen sie scheinen, was sie nichtsind. Sie betheucrn Freundschaft, und lieben doch keinen Andern,als nur sich selber. Das wissen sie Alle, darum traut Keinerdem Andern, nnd sind unter sich voll Argwohns. Das Reich