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3 (1853)
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stcs schon für Monden und Jahre unsere Erhaltung veranstaltete,lasset auch uns für die anständige Erhaltung der Unseligen inden Tagen ihrer Zukunft Bedacht nehmen.

Gedenke in den Tagen der Fülle an die Zeit desBedürfnisses, und im Frohgefühl deiner Gesund-heit an den Schmerz des Krankenlagers! Wie Man-cher, der heute gewinnt, wirft mit verschwenderischer Hand hin-weg, was seine Kinder einst mit thränenden Augen aus demStaube und Koth hcrvorsuchen! Zum Leben gehört wenig; sowir Nahrung und Kleider haben, sagt Paulus, lasset uns ge-nügen. Zum Glück gehört wenig; nur Mäßigung unserer Be-gierden, nur Zufriedenheit mit dem, was wir haben, und Zu-versicht auf die Alles wohl leitende Hand der Vorsehung. Waswir selbst mehr besitzen, als zu unserer Nothdurft erheischt wird,gehört nicht uns an, sondern denen, die sich nicht ohne Beistanderhalten können. Der Ucbcrfluß ist ein Kapital, welches dieVorsehung uns anvcrtrautc, cs zum Besten Anderer zu verwalten.Der Mensch nenne, was ihm Gottes Güte für Lebenszeit lieh,immerhin sein Eigcnthum; es hat der Geist kein Eigcnthum, alsseinen Willen, seine Tugend, seine Kraft; alles Ucbrigc raubtihm ein Zufall, eine Nacht, eine Stunde, die wir Scheidestundcdes Lebens nennen.

Wer daher den Ucbcrfluß, welchen er vom Himmel empfing,mit Leichtsinn vergeudet, um seinen Sinnen ein Fest zu geben,veruntreut das Vermögen, das zur Erhaltung und Erquickunganderer Wesen bestimmt war. Er macht sich der Acrntc unwürdig,die er erlebte. Nicht seine Geschicklichkeit, nicht der Schweißseines Angesichts gab ihm das reichere Einkommen, sondern derWille und Segen des Höchsten, um denen mitzutheilcn, die nichtshaben.

Seid sparsam! Gedenket derer, die von euch abhängig find,